Von Whisky Helden aus dem Groniger Sportheim

Gemeinde Oberthal

Nicht nur für die Schotten ist Whisky das Wasser des Lebens. Auch für so manchen Groniger gewinnt der Edelsprit immer mehr an Bedeutung, war es doch für dieses Jahr schon das zweite

 

 

Whisky-Tasting, das sie durchführten, wodurch sich immer mehr Experten herauskristallisierten. Diesmal waren es Thomas Goebel und Marco Resiak aus Gronig, die sich bereit erklärt hatten, den ( un ) getrübten Genuss vorzubereiten und durchzuführen. Und das auf höchstem Niveau. Wie Weinexperten schätzten sie Farbe, Bouquet, Jahrgang und charakteristischen Geschmack. Und ebenso konnten sie sich wie die Traubenfreunde über die Details genauso endlos unterhalten, sodass dem Laien nur so die Ohren schlackerten. 

 

Während es am gleichen Abend auf dem Hecker-Weihnachtsmarkt eher gemächlich zuging, ging es beim Treffpunkt der feinen Geister im Sportheim einen Gang härter zu. Die Sorten die hier vorgestellt wurden, hatten alle einen Alkoholgehalt von weit über 40 %. Wie schon beim letzten Tasting wurden 7 an der Zahl vorgestellt.

 

Und der beste Weg, edlen Whisky zu genießen, ist, ihn zu zelebrieren wie einen guten Wein - gerne in geselliger Runde mit guten Freunden und angenehmer Atmosphäre. Und ein richtiger Whisky-Taster benutzt auch das richtige Glas, das Nosing-Glas, denn der Whisky mag besonders bauchige Gläser, die sich nach oben verjüngen, damit sich das Aroma gut entfalten kann.

 

Angesagt an diesem Abend waren ungefilterte Whiskys, wie der 10 Jahre alte Balblair mit 46% igem Alkohol, der angeblich nach oben raussticht und einen zarten Rauch von Mandarine mit würzigem Abgang hervorrief. Oder der kupferfarbene Tomaten mit dunkler Schokolade der in der Würze schneller den Abgang machte, wie ein zitronengelber rauchiger Lagavulin, bei dessen Stärke mit 48%, sich definitiv keiner mehr hinters Steuer zu setzten brauchte und dem einer nachrief: ,,Der riecht jo no alde Schuh".

 

Das muss wohl ein Meister seines Faches gewesen sein. Geschuldet durch seinen langen rauchigen bis torfigen Abgang, konnte man in der Tat dem alten single Malt von der schottischen Insel ,,Islay", eine Note von Meer und Salz mit einem Anflug von Holz bescheinigen, der sich aber trotz allem in einem eleganten Finish wiederfand.

 

Aber es ging auch fruchtig umher, wenn es um den 10 Jahre alten Benromach ging, der sultaninenhaft im cremig grünen Apfel daherkam und einen zarten süßen bis leicht fruchtigen Abgang veranlasste. Und süß war auch der bersteinfarbene Arran, der leicht nach Toffee und Schokolade schmecken sollte, wobei auch der Deanston im goldgelben Honiggewand mit einem Schuss Ingwer von sich Reden machte. Und beim 10 Jahre alten Glencadam mit 46%, hatte man nicht nur einen langen Abgang, sondern auch einen im Gaumen lange befindliche Würze, gepaart mit einer leichten Süße. 

 

Wer dass alles schmecken wollte, sollte und auch konnte, war wahrlich ein Meister seiner Abgänge selbst. Beim Tasting ging es aber auch darum, viel über die Geschichte des Whisky zu erfahren, die voller Stolz, Leidenschaft und jahrhundertealter Tradition ist. Daneben gab es auch jede Menge Informationen über die außergewöhnlichen Singel Malts was die Herstellung, den Reifeprozess, die Lagerung sowie den Einfluss der Fässer, in denen der Whisky gelagert wird, betrifft. 

Thomas und Marco, Kenner ihres Faches
Thomas und Marco, Kenner ihres Faches

 

Zum guten Schluss, haben meine Recherchen ergeben, dass Whisky nicht nur edel ist und eine wahre Geschmacksexplosion im Gaumen hervorruft, nein er soll zudem auch noch gesund sein. Also wir sprechen hier von 1 -2 Gläser pro Woche, nicht flaschenweise. Erinnern wir uns an Queen Mum. Trotz ihres täglichen Gin-Genusses ist sie über 100 Jahre alt geworden.

 

Wie so oft, liegt das Optimum im Mittelmaß. Laut von vielen Untersuchungen, hat sich gezeigt, dass viele Menschen die Alkohol zu sich nahmen, weniger Gefäß-Erkrankungen, Herzinfarkte hatten, als Menschen, die auf Alkohol gänzlich verzichteten. Wenn also der Alkohol die Gefäße putzt und vor Ablagerungen schützt und den Herzinfarkt verhindert, stirbt er also seltener aus diesen Gründen.

 

Mit steigendem Alkoholkonsum nehmen dafür aber andere Erkrankungen zu. Individuell ist aber alles beim Menschen möglich. Quartalssäufer werden 100 Jahre alt oder sterben nach kurzer Zeit. Auch zurückhaltende Menschen kann es schnell erwischen. Deshalb ist der verantwortliche Umgang mit unserem Lieblingsgetränk Whisky so wichtig. Also bewusst genießen. Nicht umsonst heißt es in Schottland: ,,Mit der richtigen Menge Whisky am Tag leben wir ewig".

Text, Bilder: Isabelle Möller

 

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Kommentare: 13
  • #1

    Gillesweller (Mittwoch, 04 Dezember 2019 07:08)

    Text könnte aber aus einem Haasekaschde kommen. Trinkt lieber Apfelsaft, diese Brühe wird hier verharmlost, als würde es sich um Bio-Bananen handeln

  • #2

    Isabelle (Mittwoch, 04 Dezember 2019 10:01)

    Wieso verharmlose ich den Umgang mit Whisky in diesem Text? Ich habe deutlich darauf hingewiesen, einen verantwortungsvollen Umgang mit diesem Getränk zu pflegen. Außerdem sind wir keine Präventionsseite für irgendwelche Süchte, auch keine Seite für Bio-Bananen, und ich habe hier niemanden aufgefordert oder animiert zum Trinken. Jeder Mensch ist selbst für sich verantwortlich und kann entscheiden, ob er sich Süchten hingeben möchte oder nicht. Ich verweise aber gerne auf Audrey Kishline , Begründerin der US-amerikanischen Selbsthilfebewegung für moderates Trinken und Martha Sanchez-Craig, langjährige Forscherin an der Alcohol Research Foundation in Toronto) die haben Überlegungen angestellt, wie ein verantwortungsbewusster, mäßiger Umgang mit Alkohol aussehen könnte. Unter www.kontrolliertes-Trinken.de

  • #3

    Hilli (Mittwoch, 04 Dezember 2019 11:35)

    Gut gekontert Isa, die Menge macht es und jeder wie er will.

  • #4

    Gillesweller (Mittwoch, 04 Dezember 2019 14:21)

    Der "Konter " ist geprägt von hohem "Fachwissen"

  • #5

    Hofnarr (Mittwoch, 04 Dezember 2019 17:40)

    Mancher meint, der Schnaps tut gut.
    Und trinkt sich öfters damit Mut.
    Er sollt verzichten.
    Er meint' mit Nichten.
    Zu früh nahm er dann seinen Hut.

  • #6

    Aufmerksamer Leser (Mittwoch, 04 Dezember 2019 20:34)

    Alleine der Bericht über diese Alkoholprobe ist unverantwortlich. Mir ist unbegreiflich, dass der Autor/in mit der Begründung, jeder muss quasi die Menge selbst bestimmen, die berechtigte Kritik von "Gillesweller" abkanzelt. Sie haben den Schuss in Sachen Alkohol nicht gehört. Bedenklich finde ich die Kommentare der immer präsenten Hilli. Sie trägt produktiv nichts zum Thema bei, außer Ja- oder Nein-Anmerkungen. Weiß sie überhaupt wie sensibel dieses Thema ist? Ich kann es mir nicht vorstellen. Die Plattform Saar-Heimat stufe ich persönlich als sehr bedenklich ein. Ich werde diese Seite nie mehr öffnen. Hilli wird kommentieren: Gott sei Dank

  • #7

    S.T. (Mittwoch, 04 Dezember 2019 20:41)

    Einem Teil des letzten Kommentars sei zugestimmt, die Seite hat sich insbesondere auf die Kommentare bezogen sehr zum negativen gewendet. Schade

  • #8

    Gillesweller (Mittwoch, 04 Dezember 2019 20:48)

    Danke für die Unterstützung

  • #9

    jp (Donnerstag, 05 Dezember 2019 15:30)

    ...schöner Unsinn hier.

  • #10

    Limo (Donnerstag, 05 Dezember 2019 18:39)

    Auf der Münchwies sind noch Zimmer frei

  • #11

    jp (Donnerstag, 05 Dezember 2019 19:39)

    eher in merzig...

  • #12

    Tarzan (Donnerstag, 05 Dezember 2019)

    Da scheint sich jemand auszukennen.

  • #13

    Zitrone (Donnerstag, 05 Dezember 2019 19:43)

    Whiskey Sour!