Verstärkt klagen immer mehr Adventskränze über Burnout

Gemeinde Oberthal

Satire an Weihnachten, 

Manche Weihnachtsgeschichten sind ab und an mal satirisch, sie konterkarieren die weihnachtliche Euphorie, auf die wir, wie in jedem Jahr, unaufhaltsam zusteuern. 

Und ein bisschen Lachen oder schmunzeln hat 

 

 

 

auch noch keinem geschadet.....

Schonmal daran gedacht wie es den meisten Adventskränzen in unserer Gemeinde in dieser Zeit ergeht? Und ist das Fest in letzter Sekunde doch noch in Gefahr? Viele Weihnachtskränze die gleichzeitig auch im Leistungsspektrum  in den ersten vier Wochen vor Weihnachten tätig sind, können offenbar dem Druck nicht mehr standhalten, sie  fühlen sich zunehmend hohl und auch benutzt. 

 

Besonders in der Weihnachtszeit spürt man die Volkskrankheit Burnout. Unter den Adventskränzen geht derzeit die Angst um - und es wird schlimmer. Jetzt geben es die Adventskränze offen zu, dass sie sich ausgebrannt fühlen. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass das Wettrüsten der Besinnlichkeit weiter zunimmt und die Besinnlichkeit auf den heiligen Geist weiter abnimmt.

 

Die merkwürdige eigenwillige Entwicklung mit zunehmender Dynamik, begann im Dezember diesen Jahres. Seit dieser Zeit mehren sich die Fälle der Adventskränze dramatisch in unserer Gemeinde. Vermehrt klagen die darauf gesteckten Kerzen über Erschöpfung, Niedergebranntheit und das elendige Gefühl des immer kleiner Werdens bis hin zur Bedeutungslosigkeit. 

 

Die niedergedrückte Stimmung unter den Adventskränzen kann Diplom-Psychologin Rosa Schenkel gut nachvollziehen: ,, Ja, es sind eindeutig Anzeichen von Burnout zu erkennen. Die Folgen können katastrophal sich auswirken. Es gab Fälle von Adventskränzen, die zur absoluten Pyronamie mutierten und ganze Wohnungen in Brand setzten". 

 

,,Zweifellos ein Hilfeschrei", sagt jetzt auch Professor Dr. phil. Horst Rammelhammer von der Bosi-Klinik in St.Wendel. ,, Diese emotionale Erschöpfung eng verknüpft mit der Depersonalisation die stramm im Zusammenhang mit der Derealisation steht, zeigt das ganze Ausmaß der posttraumatischen Belastungsstörung".

 

Und dabei sind die Adventskränze längst kein Einzelfall, die den Anforderungen an das jedes Jahr stärker werdende brummende Weihnachtsgeschäft nicht gerecht werden können. Auch immer mehr Tannenbäume beschweren sich, sie fühlen sich entwurzelt, geschlagen und am falschen Platz positioniert.  

 

Aber am schlimmsten hat es die Schokoladen-Nikoläuse ( Scerlerisque Nikoloso) erwischt. Sie klagen vehement darüber, dass sie sich innerlich leer fühlen, ja geradezu hohl und klagen darüber, dass der Job sie regelrecht auffresse. Einzig und allein das Geschenkpapier aus dem Lädchen in Oberthal zeigt sich unbeeindruckt.

 

,,Es ist in jeder Hinsicht unglaublich stabil und fühlt sich gut", gibt die Rosa Schenkel Psychologin zu. ,,Es fühlt sich ob einfarbig, gemustert oder trendy dezent, immer so an, als ob es gebraucht würde. Das Gefühl nur benutzt oder gar weggeworfen zu werden, kennt es vor Weihnachten nicht. Na ja, warten wir mal ab bis nach Weihnachten.......

Text, Bild: I,Möller

 

Wir wünschen allen Lesern eine Frohe Weihnacht und nicht soviel Stress! 

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Hofnarr (Dienstag, 24 Dezember 2019 15:28)

    ### Keine Satire: ###

    Bethlehems Stern uns den Frieden bringt,
    Die Liebe Jesu unser Herz dann durchdringt.
    Seine Botschaft allein wird retten die Welt.
    Hört an diese Worte, was dem Himmel gefällt.
    Nun kommt all' zu der Krippe, betet an dieses Kind.

  • #2

    Hilli (Dienstag, 24 Dezember 2019 17:23)

    Isabell, gut geschrieben mal was anderes mein Tag ist gerettet mußte Lachen, und das ist ja bekanntlich gesund


  • #3

    Dirrersch Barbara (Dienstag, 24 Dezember 2019 19:37)

    / Glühwein zwei Schnaps 5 Bier eich han ach ä Burnaud, geh enns Bett. Helau nä froh Feschd.