Jahresrückblick 2019 aus der Gemeinde Oberthal

Gemeinde Oberthal

Ein weiteres Jahr im Zentrum der (Ohn)Macht. Ein regionaler und globaler nicht ernstzunehmender Rückblick auf 365 Tage im Auge des Tsunami. Eine literarische Katastrophe in vier Akten von Alexander Scheid.......

 

 

Ouvertüre 

Nun, selbst die Gemeinde Oberthal bleibt von der Globalisierung nicht verschont. Im Gegenteil. Hier wird globales Leben geradezu zelebriert. Und seit es die Saar Heimat gibt, wird dies auch nahezu lückenlos dokumentiert, was gelegentlich zu tektonischen Verwerfungen innerhalb der Grabengrenzen vom Mom- über den Leist- und vom Oberen Thal bis zu den Steinbergen führen kann. 

 

Diversieve Gemüter erhitzen sich dann wie der Vesuv zu Zeiten der vollkommenen Einäscherung Pompejis im ersten Jahrhundert nach Christi Geburt. So werden geübte Historiker, in einigen Jahrzehnten vor allem das Jahr 2019 in einem gesonderten Licht betrachten. Man wird dann Fragen stellen wie: »Wann wurde aus dem Triebwagen eigentlich eine Lok?«, Wie kamen die „Betreten verboten Schilder“ damals in die Mitte des Rasens?« oder »Wann wurden Steingärten zum Standard und warum hat das Grauen niemand aufgehalten?«. 

 

Beschäftigen wir uns aber vorab mit den Themen des Jahres, jenen emotionalen Highlights, die unsere Gemeinde so sehr bewegten, wie ein Abort für ein noch nicht identifiziertes drittes Geschlecht die Trans-Gender-Bewegung in Köln-Nippes. 

Kaum eine Großgemeinde mit den wenigsten Einwohnern des Bundesgebietes darf sich bürsten und brüsten mit so viel Teer und Federn, wie wir Bewohner rund um das schönste Dorf der Welt, dessen Urfrucht auch diese bescheidene Edelfeder mit Stahlbürsten hervorgebracht hat. 

 

Ja sie sind lang, die Geschichten des Praktikanten und vielfach reicht noch nicht mal der ausgiebigste Gang auf des Donners Balken, um die Lektüre sachgerecht abzuschließen, ihm ergeht es jedoch wie dem Skorpion auf dem Rücken des Frosches, als er ihm den tödlichen Stich versetzte, der schlußendlich beiden das Leben kostete, als er sich mit seinen letzten Worten erklärt: »Ich kann nicht anders!«

 

 

Fakten, Fakten, Fakten !

Die Saar-Heimat konnte auch im letzten Jahr den erfolgreichen Trend fortführen und die Auflage steigern.

 

 In 2019 fanden sich knapp 206.000  (2018: 165.000 + 25%) verirrte und verwirrte Seelen auf unserem Portal  ein und über 460.000 diverse Seitenaufrufe  (2018: 312.000 + 47%)  wurden getätigt, auch folgsam studiert. 

 

Da nach neusten Untersuchungen von Pisa, mehr als die Hälfte der Bevölkerung keine Ahnung von Prozentrechnung hat, was in der Quersumme erschreckende 27% ergeben, haben wir unsere Reichweite um knapp 1/2 Pfund erhöht. Die Jüngeren fragen sich jetzt, was ist ein Pfund? Die Hälfte von einem Kilo. Viel interessanter ist aber die Frage, was ist die Hälfte von einem Meter vierzig?

 

Ein halber Meter zwanzig. Dafür sei allen Lesern an dieser Stelle, trotz unmenschlich erscheinender Quallen, einmal ein GROSSES DANK ausgesprochen. Vor allem im Namen der Chefin, die exakt !!! 310 Artikel !!! produziert hat. Auf unzähligen Festen, Versammlungen, politischen Veranstaltungen, Tagungen, Eröffnungen und Präsentationen war Isabelle Möller im letzen Jahr gewesen, um zu dokumentieren, wo der Hase im Pfeffer liegt, wo die Gänse hinten geschnitten werden und wo sich Fuchs und Hase eine gute Nacht wünschen.

 

Isabelle war immer und überall und das alles nebenbei und nebenher! Manchmal mag ein Artikel auch provozierend gewirkt haben und nicht jeder war zufrieden mit der Berichterstattung, was sich nebenbei bemerkt zum Zeitgeist geformt hat, der uns ab und an auch mal mit einem Schaudern zurücklässt. Aber zum Glück leben wir noch nicht in Zeiten, in denen man sich die Artikel kaufen kann. Nein, auch bei der Saar- Heimat wird man gezwungen einen externen Schreiber kommen zu lassen. Und das ist auch gut so!

 

In Würdigung ihrer Arbeit durfte der Praktikant auch in diesem Jahr ran, um einen Blick zu werfen, auf das unfassbar Schöne dieser Gemeinde. Die Gesellschaft und ihre Protagonisten. Wenn ich mich auch in den kommenden Zeilen über die Ein oder die Anderen lustig machen werde, so sei Euch allen gesagt, dass Eure Arbeit von unglaublicher Wichtigkeit für unser aller Zusammenleben ist! 

 

Schauen wir uns in der nächsten Folge an, was 2019 kulturell, sportlich, gesellschaftlich und politisch wichtiges geschehen ist, in Gronig, Güdesweiler, Oberthal und Steinberg/Deckenhardt. 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Dirrersch Barbara (Montag, 06 Januar 2020 12:35)

    Us Isabell ess ach e halwer Meter 20 Groß, awer die macht dad gudd. E frohes Neues. Auer Bäbbche.