Sternsinger waren unterwegs in der Gemeinde Oberthal

Gemeinde Oberthal

 Zu Beginn des neuen Jahres waren die Sternsinger wieder in unserer Gemeinde Oberthal unterwegs. So gingen auch dieses Jahr wieder viele Buben und Mädchen in die Häuser

 

 um den Segen zu bringen. Dies war die 62. Aktion Dreikönigssingen welches 2020 unter dem Motto stand: „Segen bringen, Segen sein – Frieden! Im Libanon und weltweit“.

Und so hörte man unter den 26 Kindern in der Christkönig-Kirche in Güdesweiler nach der Aussendungsfeier mit Gemeindereferent Peter Holz, ein Junge schon ganz ungeduldig rufen: ,,Wir sind roger, seid ihr bereit"? Und los gings. So wurde in Güdesweiler 2101,56 Euro gesammelt.

 

Bei ihrer Aussendung trug Jesus seinen Jüngern auf: „Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als Erstes: Friede diesem Haus! Und wenn dort ein Sohn des Friedens wohnt, wird euer Friede auf ihm ruhen“ . Jesus Christus trägt allen auf, die in seinem Namen kommen, Frieden zu bringen.   

 

 

 In der Oberthaler Kirche St.Stephanus wurde die Aussendungsfeier mit Diakon Oliver Besch zusammen gestaltet. An Spenden sind hier in Oberthal 3600 Euro zusammen gekommen. Alle Beteiligten möchten sich an dieser Stelle bei Bürgermeister Stephan Rausch bedanken, für die Bereitstellung des Bürgersaales in der Verwaltung. 

 

Und bereits am letzten Dienstag waren die Sternsinger schon unterwegs mit Anita Backes und Brigitte Raber und besuchten den Kindergarten in Oberthal und das Seniorenheim St.Stephanus. 

 

Auch im Ortsteil Gronig waren die Sternsinger unterwegs und sammelten ca.

3200 Euro. Indem die Sternsinger weltweit Projekte unterstützen, die zur Lösung von Konflikten beitragen, sind sie Gestalter des Friedens. Wenn sie Kindern ermöglichen, die durch Kriege traumatisiert wurden, ihre Erfahrungen zu verarbeiten und soziale Bindungen neu aufzubauen, bringen sie Frieden. Im Beispielland Libanon helfen die Sternsinger Geflüchteten, ein friedliches Zusammenleben mit den Einheimischen und untereinander zu verwirklichen. 

Text, Bilder von Güdesweiler: Isabelle Möller

Oberthal: Günter Raber

 

 

Sternsinger in Oberthal, Bild von Günter Raber
Sternsinger in Oberthal, Bild von Günter Raber

Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    Hilli (Freitag, 10 Januar 2020 11:51)

    Meine Enkelin Lina ist in Güdesweiler dabeidas freut mich jedes Jahr, schön ist auch , das die Sternsinger jedes Jahr zu mir kommen und den Segen bringen.

  • #2

    Isabelle (Freitag, 10 Januar 2020 15:47)

    Caspar, Balthasar und Melchior heißen die Heiligen Drei Könige. Nur in der Bibel steht davon doch gar nichts. Das könnte so manchem Sternsinger einen Zacken aus der Krone brechen. Das Matthäus-Evangelium nennt die Männer, die dem Stern in Richtung Bethlehem folgen, "Magier" aus dem Osten. Ich vermute mal, dass hier nicht Siegfried und Roy mit einer Kamelnummer gemeint waren, eher war die umfassend gebildete und intellektuelle Oberschicht der damaligen Zeit gemeint, die für die Beobachtung der Sterne eine Art wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Welt bedeutete. Also waren es eher Sterndeuter. Oder die ausländische Elite kommt zum Jesuskind - das sollte die Botschaft sein. Und wieviel Weise waren es nun? Dass es drei an der Zahl gewesen sein sollen, ist ja auch nur eine Hypothese. Aber auch fünf Leute können 3 Geschenke bringen. Auf alten Wandmalereien sind mal 2 oder auch 4 zu sehen. Die Männer bringen Gold, Weihrauch und Myrrhe, wobei letzteres, ich hoffe nichts mit irgendwelchen raubkopierten CDs der Schlagersängerin Wencke Myrrhe zu tun hat. Und zählte der Weihrauch nicht zu den gefährlichen Rauschmitteln seiner Zeit? Und unter den drei Heiligen Könige oder Sterndeuter befand sich ja auch ein Schwarzer....Früher malte man einem Kind das Gesicht schwarz und der Kasper zog so durch die Straßen. Das war völlig normal.....heute gilt das als rassistisch und Bayern würde sowieso die Drei aus dem Morgenland, wenn sie einen Antrag auf Asyl stellen würden, gleich wieder umgehend abschieben. Verrückte Welt.....Aber trotzdem, schön dass es diesen Brauch noch heute gibt und mal ganz ehrlich es ist ja auch für einen guten Zweck, wenn das blaublütige Trio durch die Straßen zieht, an den Haustüren klingelt und für die ärmsten der Welt sammelt..aber bitte nicht verwechseln, die drei Ausländer aus dem Morgenland seien Trickbetrüger und würden an den Türen betteln.....Es sind kleine Könige mit einer Kreidebotschaft : 20+C+M+B+20. Das steht für "Christus mansionem benedicat" - "Christus segne dieses Haus".