Manfred Johann aus Güdesweiler über Vertrauen in Medien, Politik und Wirtschaft

Gemeinde Oberthal

Meine Gedanken: 2.Ausgabe

 

Würden wir nichts und niemanden vertrauen wäre unser Leben  

sehr kompliziert und problematisch.

Weltweit haben ca. 65% der Menschen das Vertrauen 

 

in die Medien verloren. Viele Medien werden von privaten Unternehmen und Medienkonzernen geleitet, die jedoch ihre Anstalten nach kommerziellen Voraussetzungen leiten. Berichtet wird in erster Linie über den, der bezahlt.

ARD und ZDF sind öffentlich – rechtliche Medienanstalten und berichten größtenteils sehr neutral, weil sie politisch und wirtschaftlich unabhängig sind.

 

Namhafte Soziologen erklären den Vertrauensverlust zu den Medienanstalten

damit, dass die weltweite Entwicklung zunehmend unübersichtlicher wird.

Globalisierung und Digitalisierung führen zu hochkomplexen und undurchsichtigen Prozessen, die nicht nur für Laien, sondern auch für Profis immer schwieriger nachzuvollziehen sind. Zwangsläufig vertraut man eben dem System das man nicht versteht und auch nicht kontrollieren kann.

 

Diese Vertrauenskrise ist für Politiker und Unternehmen sehr gefährlich. Populistische Bewegungen erleben mit einfachen Antworten auf komplizierte Fragen einen Aufschwung der beängstigt. Die allgemeine Stimmung höhlt Demokratien und freie Märkte aus. International kann es soweit führen, dass die geopolitischen Verwerfungen für deutsche Firmen zu einem Investitions-Risiko führen, beziehungsweise kann es auf Geschäftspartnerschaften abfärben.

Die Situation ist existenziell gefährdet, bzw. bedrohlich.

 

Die deutsche Autoindustrie hat durch den Dieselskandal weltweit ihr Ansehen schwer geschädigt. Die deutsche Ingenieurskunst ist weltweit sehr hoch angesehen und wurde jetzt wegen autoritär agierenden, unfähigen und maßlosen Managern total abgewertet. Wir alle haben der Autoindustrie vertraut, in dem wir glaubten dass unsere Autos einen CO2 Ausstoß haben, der den verbindlichen Vorgaben entspricht.  

 

Alles Manipulation und Milliarden – Schäden.

Wie lässt sich dieses Vertrauen wiederherstellen

Es liegt doch klar auf der Hand und jeder weiß es:

„Vertrauen kann man nicht einfordern – Vertrauen kann man nur schenken“.

Wir sollten statt dem Vertrauen - die Vertrauenswürdigkeit in den Focus stellen.

Das gleiche Prinzip gilt auch für Politiker.

 

Falsche Versprechungen werden über kurz oder lang von der Wirklichkeit entlarvt.

Die europäische Union erlebt momentan den Brexit. Die Leute auf der

Britischen Insel sind gespalten. Die Einen vertrauen auf den Brexit, sind total euphorisch und sehen das Land im Aufstieg gleich wie in der viktorianischen Zeit, das Königreich als Weltmacht, so soll es werden.

 

Die anderen sehen Großbritannien als Teil von Europa das miteinander

Geordneten Handel betreibt, politisch ein starkes Europa darstellt, ein Europa

dass in den Wirren der Zeit als starkes Europa agiert.

Ein Europa das sich gegen Amerika und die starken Oststaaten als eine starke Bastion mit einheitlicher Währung und ohne Zölle innerhalb der Beitrittsstaaten dasteht.

 

Glauben wir an: Europa ohne Grenzen.

Hoffen wir auf: Europa mit dauerhaften Frieden.

Lieben wir: Europa mit all seinen unterschiedlichen Menschen.

Meine Antwort ist Ja: Ich will in einem Europa in Frieden leben ohne Grenzen mit gleicher Währung und mit Menschen, die den Europa Gedanken weitertragen.

 

Beständigkeit und Verlässlichkeit, zahlen sich auf Dauer aus.

Das eigene Handeln muss man erläutern und nachvollziehbar darstellen.

Dann und nur dann entstehen langfristige Strategien und verbindliche Regularien, die über jede Krise hinaus ihren Bestand halten.

 

„Vertrauen entsteht durch Verlässlichkeit und persönliche Kontakte“.

 

Manfred Johann, Tischlermeister

 

 

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Kommentare: 5
  • #1

    Birgit Bauer (Montag, 10 Februar 2020 17:33)

    Lieber Manfred das hast du sehr gut zu Papier gebracht. Ich stimme dir voll zu .

  • #2

    Franz Albert Paliot (Dienstag, 11 Februar 2020 11:36)

    Ich kann nicht nachvollziehen wie man die sog. durch Zwangsabgabe finanzierten "öffentlich-rechtlichen" Medienanstalten als weithin politisch neutral bewerten kann. Da liegt doch ein großer Wahrnehmungsfehler vor. Und: weder ARD noch ZDF noch der Deutschlandfunk sind politisch und wirtschaftlich unabhängig- das Gegenteil ist ja der Fall. Diese Sender sind Werkzeuge und Propagandainstrumente der mächtigen Politiker und Interessenverbände, die auch meist nicht viel mit dem Alltag der Kleinen und Geringen zu tun haben (möchten).
    Unabhängige/wahrhaftige Informationen gibt es in den GEZ-Medien so gut wie kaum. In der ausufernden Klimadebatte kommen bspw. etliche Wissenschaftler und ihre Studien nicht zu Wort, weil es politisch nicht paßt. Alle Nachrichten sind nach bestimmten Kriterien gefiltert und folgen ideologischen Vorgaben; die Wahrheit kommt meist zu kurz oder wird verzerrt dargestellt in den GEZ-Medien.
    Daselbe gilt aber auch für fast alle Zeitungen wie auch etwa die Saarbrücker Zeitung, die zu 100% im Besitz der SPD ist.

  • #3

    RW (Dienstag, 11 Februar 2020 18:44)

    Für alle, die sich noch eigene Gedanken machen.

    Dieses Buch sollte jeder gelesen haben:

    Daniel Kahnemann ( 2002 Nobelpreis für Wirtschaft )
    SCHNELLES DENKEN,LANGSAMES DENKEN

  • #4

    Franz Albert Paliot (Mittwoch, 12 Februar 2020 10:53)

    Ich würde gerne, im Vertrauen, auf einige Inhalte Ihres Aufsatzes, sehr geehrter Herr Johann, ein wenig eingehen.
    Was nochmals die Medien anbelangt, so muß man als Fernsehzuschauer, als Hörer und Leser sehr viel Wissen und Kenntnisse besitzen, um "Nachrichten" einigermaßen gut einordnen und qualifizieren zu können. Wenn man über Wochen und Monate und gar Jahre immer Nachrichten hört, weiß man natürlich Bescheid über die Ausrichtung eines Mediums, eines Senders, einer Zeitung usw. Und man kann heute mithilfe des Internets doch viele andere Nachrichtenquellen nutzen, auch anderssprachige wenn`s geht. Und dann kann man auch Vergleiche ziehen etc. etc.
    Um nur mal ein GEZ-Medium, das ZDF in Mainz, herauszugreifen: man wird von dort m.Er. meist hervorragend schlecht und defizitär informiert und muß das noch, politisch so verordnet, mitfinanzieren. Mein lieber Mann! Mehr muß man dazu nicht sagen.

    Ja, ich sehe das auch so wie Sie. Europa ist unsere gute christliche Vergangenheit, unsere Gegenwart und soll m.Er. auch unser aller (alle nachfolgenden Generationen), hoffentlich, christliche und damit gute Zukunft sein.

    Was ist unter Europa zu verstehen?- Und da scheiden sich die Geister. Da scheiden sich die, die einen christlich ausgerichteten Staat haben wollen von den anderen (die heute weithin in der EU die Macht haben), die einen Teufelsstaat haben wollen. Gott oder Satan: das ist letztlich immer die auch jeweils persönliche Entscheidung oder Option.

    Die Mehrheit der Engländer hatte sich trotz der Medienkampgane pro EU anders entschieden und für die nationale Selbständigkeit in Politik, Justiz und Wirtschaft (so weit das geht) entschieden. Trotz heftigen Widerstandes in England selbst kam dann der Brexit zustande, was insbesondere auch der Geschichte Englands neben seiner insularen Lage geschuldet ist. England verlor seit Jahrhunderten kaum Kriege und ging nie am Bettelstab (ähnlich wie auch die Schweiz und Norwegen), anders als die meisten anderen Länder Europas.

    DIESE EU ist auch bei uns wie anderswo schwer unbeliebt. Es geht um die völkerfeindliche Herrschaft von selbsternannten Mächtigen, den Eurokraten, die alle und alles gleich machen wollen und das mit einer vollen Ladung Arroganz und Menschenverachtung. Dieser Eurodiktatur haben die freiheitlich gesinnten Briten eine Absage erteilt.
    Die Staatsmänner Europas (damals Schröder, Chirac etc.) haben im Vertrag von Lissabon jeden Bezug zu Europa`s Wurzeln, nämlich den Bezug zu Gott/Christus vermissen lassen. Ein Europa ohne Gott aber, ohne das Christentum ist kein Europa- das kann nicht funktionieren. Heute ist es doch so, daß christlicher Völker wie Polen und Ungarn von den Brüsseler Kommissaren an den Pranger gestellt werden, weil sie christlich sind und das auch bleiben wollen. Heute wird die EU beherrscht von Atheisten, Marxisten, Heiden und Freimaurern- also von Anti-Christen, Christenfeinden, und auch AntiSemiten, Judenfeinden.

    Als Werkzeuge, Europa und seine christliche Seele zu eliminieren, dienen ihnen die mit Bedacht als Flüchtlinge bezeichneten/getarnten christenfeindlichen Moslems. Und fast alle Medien machen dabei mit. Die Frage der gezielten Enwanderung von buchstäblich Millionen von zumeist moslemischen Jungmännern spielte beim Brexit-Referendum eine große Rolle. Warum gibt es im so "demokratischen Deutschland" kein Votum zu DIESER, christenfeindlichen EU?- Denn Europa ist was anderes.

  • #5

    Aufmerksamer Leser (Mittwoch, 12 Februar 2020 12:53)

    Vertrauen begleitet uns durch das ganze Leben. Man sollte deshalb nicht nur das Vertrauen in die Medien oder Parteien in Frage stellen. Jeder sollte sich selbst einmal die Vertrauensfrage stellen. Können die Menschen mir vertrauen? Habe ich vielleicht doch einmal oder mehrmals das Vertrauen in meine eigene Person nicht so genau genommen? Wenn ich diese Frage für mich selbst ohne Wenn und Aber positiv beantworte, dann darf ich auch die Medien usw. an ihre Pflichten erinnern, das Vertrauen zu beweisen. Das Wort Vertrauen sollte für uns alle in jeder Lebenslage, ob in der Familie, im Sport, einfach überall, eine große Bedeutung haben