Die Göttinnen von Güdesweiler - Wesen aus einer anderen Welt

Gemeinde Oberthal

Für die Menschen der alten Kulturen, hat sich noch nie die Frage gestellt, ob es Gottheiten gibt oder nicht. 

Aus der griechischen Mythologie ist ja bekannt, dass sich zahlreiche

 

 

 Mythen um die Entstehungsgeschichte der Götter ranken. Die weit verbreitete Schöpfungsgeschichte jener schönen weiblichen Gottheiten, ist die Theogonie von Hesiod. Und in der Theogonie wird das Chaos an den Anfang gestellt. Aus diesem Chaos entstand die erste Göttergeneration. So oder so ähnlich muss es sich auch in Güdesweiler zugetragen haben. Wie aus dem Nichts entsprangen myhtische Göttingen an jenem besagten Tage, an denen das Regiment den Frauen überlassen wird.

 

Im Verlauf der Antike wurde von verschiedenen Mythographen der Versuch unternommen, die verschiedenen Stammbäume zu ordnen und zu synchronisieren. Wiederholt wurde in letzter Zeit schon versucht, Ordnung in die Abstammung der verschiedenen Göttinnen von Güdesweiler zu bringen, bisweilen war dies aussichtslos. Nun trafen sich aber überraschender Weise alle weiblichen Gottheiten am Donnerstag aus Güdesweiler und Umgebung zu einer feierlichen Götterparty, an denen auch ein paar prominente Männer aus der Gemeinde teilnehmen durften und großzügig toleriert wurden.

 

 

 Ein wahrhaftig olympisch süffiges Gelage, in einem unvergesslichen Götterrausch mit Götterschmaus. Wie Homer es bereits im 7. Jahrhundert vor Chr. beschrieben hatte, so wurde auch ganz nach Götterart in Güdesweiler, Ambrosia als Trank und Speisen gereicht. Nur nach dem Mythos brachten keine Tauben das Ambrosia in den Mühlenweg, auch fiel es nicht vom Himmel, wie oftmals beschrieben, nein es muss wohl aus einem Versteck im göttlichen Hause der Gastgeberin stammen. 

 

Um nun etwas Licht ins Dunkel zu bringen, stellte an diesem Morgen eine grüne venezanische Schönheit mit Namen Elocin, die Göttinnen von Güdesweiler vor. Hier begann man nun den Stammbaum zu entwirren und es begann einer wahrer Wettstreit unter den Göttinnen, wer am schönsten, klügsten und am weisesten ist. Mit der Göttin des Hauses ,,Lumina Negra", wurde die Herrscherin über Licht und Dunkel vorgestellt. Sie bringe aber nicht nur Licht ins Dunkel, sondern lässt auch die Liebe siegen.

 

Die Göttin der Nacht kam ganz in schwarz mit ein bisschen Gold und als Gegenstück durften wir die Göttin des Lichtes begrüßen, die ganz in weiss erschien und stets den Weg immer aufzeigt. Von außen her kam die stemerische agyptische Göttin Katjes, die die Macht über die Zaubersprüche besitzt.

 

 

 

 Und ebenfalls aus dem steinbergischen Olymp entstiegen, war die Göttin Athena. Die Göttin des Weines bevorzugte Weine rund um die Mosel, entstammte aber aus der ehemaligen Weinregion rund um den Leistberg. Und auch die Göttinnen der Jagd, zwei echte Gladiatorinnen, machen des öfteren den Güdesweiler Bann unsicher. Mit der Göttin der Schmetterlinge beginnt die tiefgreifende Wandlung zur vollen Schönheit.

 

Und bekannt im ganzen Land, auch in Düsseldorf und Köln, ist die Göttin des Spaßes. Der Göttin des Kräuterschnapses sagt man nach, dass sie einem nie im Stich lässt und bei der Göttin Nambonia, sind gar die Rawe los. Und von den Göttinnen im Untergrund hört man nie etwas gutes, die führen immer was im Schilde. Und zum Schluss kam noch die Göttin der Presse hineingeschneit, vor der man nie sicher ist und die alles bräääd schlägt, was so in der Nähe passiert.  

 

Als Gott der Stimmung, konnte man einen weiteren Gast begrüßen; Heiko Schu. Denn er sorgte dafür, neben dem Wein, dass die Göttinnen von Güdesweiler so richtig abfeierten und in andere Sphären katapultierten. Aber ganz zum Abschluss gab uns die Göttin des Lichtes eine Weisheit mit, die alle beherzigen sollten:

 

Wie wäre es, wenn wir uns über Kleinigkeiten nicht mehr aufregen und sie stattdessen als zu unserem aufregenden Leben dazugehörig empfänden? Stellen wir uns vor, dass wir alles, was in unserem Leben passiert, aus verschiedenen Perpektiven betrachten, da es zum Prozess des Flows und des Wandels gehört. Würde das uns nicht zur wahren Göttin machen? (Michael Puett über Zhuangzi).

Text, Bilder: Isabelle Möller

 

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