Der Mann mit dem längsten Bart in der Liga

Gemeinde Oberthal

 

Ein altes chinesisches Sprichwort sagt: »Käme es auf den Bart an, könnte die Ziege predigen.« Wir haben wohl mit Abstand den Spieler im Team, der den längsten Bart der Liga hat. Manch ein Teilzeit-Taliban würde da neidisch werden. Unser Bartman heißt Maik Jung 

 

und der predigt nicht, er exkommuniziert wenn es sein muss. Am Wochenende organisierte er das Spiel der SFG-Reserve von Coach Jakobs, der ja, wie wir ja alle wissen, so auf seinen 2.357,5 Einsatz im SFG-Dress weiter warten muss.

Mit der Ruhe und Gelassenheit eines Pandabärs lies er wenig anbrennen in unserer Abwehr. Ab und an sorgte er mit einem Sololauf am eigenen Strafraum für ein wenig Abwechslung, hielt den Gegner aber stets in Schach, was ihm letztendlich auch die Nominierung in der Elf des Spieltages einbrachte.

Und mit Jonas Hauch wurde gar ein weiterer Akteur nominiert. Zu seinen Aufgaben an diesem Spieltag zählte das Rauschen, nicht zu verwechseln mit dem Hauchen oder Lauchen. Jonas bewegte sich wie eine Gazelle über das Grün und wenn er auch beim Abschluss ein wenig unglücklich agierte, denn mehrmals hätte er seine Leistungen belohnen können, wenn da nicht der verflixte linke Fuß gewesen wäre.

Das überlies er Danny Jung, der aus dem defensiven Mittelfeld heraus, das Spiel kontrollierte und die verdiente Führung erzielte. Da er später noch in der Eins ran musste, verließ er Mitte der zweiten Hälfte den Platz. Welchem wahnwitzigen Gedankengang jedoch der Coach folgte, als er dafür die langzeitgeschulte AH-Wanderdüne Alexander Scheid brachte, werden wir wohl nie erfahren.

Was wir jedoch wissen ist, dass Coach Jabobs schon immer für orthodoxe Methoden ein Faible hatte. Zurückweisen möchten wir aber an dieser Stelle, dass sich das Präsidiumsmitglied wie einst Günter Netzer selber eingewechselt hat. Zwar war kurz zuvor geneigten Beobachtern aufgefallen, dass beide ein Papier austauschten, aber das war nur der Wechselzettel für den Referee, der nun einmal Pflicht ist. Zu erkennen war aber die zittrige Schrift auf dem Papier, die wohl die Sorge Ausdruck verlieh, diese Wahl zu treffen.

Nun aufgefallen war er nicht großartig während seiner Zeit auf dem Platz, denn kurz nach dem Match sortierte unser Zeugwart sein Trikot wieder direkt in den Koffer ein, da Schweißspuren wohl nur unter dem Elektronenmikroskop zu erkennen gewesen wären. Das Karma aber erweist sich schon des Öfteren als eine Bitch! Ausgerechnet der langzeitlimitierteste, der Blinde unter den Tauben, der personifizierte Inbegriff des Standfußballs sorgte für den entscheidenden Treffer.

Der Lauf zurück in die eigene Hälfte danach war dann aber auch der ausgiebigste Tätigkeitsbeweiss an diesem Sonntag. Kurz darauf wurde er dann noch unter lautstarken Protesten der Zuschauer wieder ausgewechselt, erhielt aber die Einwechselgage vom Coach zurück. In der nun folgenden Trainingswoche möchte er jedoch dem Hauch des Schicksals dabei behilflich sein, das Runde ins Eckige zu bugsieren, was die Trainer schon hyperventilieren lässt.

 

Aber alles in allem aber legte unsere Reserve mit einem hochverdienten 2:1 Erfolg - ebenfalls gegen Überroth - den Grundstein für ein megaerfolgreiches Wochenende mit sechs wichtigen Punkten. Ein Wermutstropfen jedoch bleibt. Unser Akteur Christopher Klein fiel so unglücklich auf die Schulter, dass er wohl einige Zeit ausfallen wird. Chris! Gute Besserung und komm bald zurück ...

 

 

Text: Alexander Scheid

 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Birne (Donnerstag, 05 März 2020 22:35)

    Die Berichte auf der Saar Heimat sollten mal wieder sachlicher sein und es sollte über wichtige Themen berichtet werden. Kilometerlange Berichte über s hwachsinnige Themen sind völlig unnötig...

  • #2

    Neutraler Beobachter (Freitag, 06 März 2020 07:06)

    Muss man ja nicht lesen. Wie wäre es mit aktiver Mitarbeit? Selbst mal berichten über vermeintlich interessante Themen. Oder Angst vor negativer Kritik