Antrag auf Notbetreuung in der Gemeinde Oberthal wegen Corona-Virus

Gemeinde Oberthal

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

das Corona-Virus macht auch vor dem Wochenende nicht halt. So haben am Samstag und auch am

heutigen Sonntag alle  

 

Verantwortlichen im Landkreis und in den Kommunen sich in ihren

Verwaltungen gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wiederholt getroffen und darüber beraten, wie die weitere Vorgehensweise und die notwendigen Schritte zur Sicherstellung von dringend notwendigen Maßnahmen nunmehr ablaufen sollen. Hier gilt mein besonderer Dank allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Kommunen und beim Landkreis, die bereitwillig auch

ihre wertvolle Freizeit am Wochenende geopfert haben, um für die Bürgerinnen und Bürger und deren Sicherheit da zu sein.

 

Ziel all unserer Bemühungen ist die Minimierung des Verbreitungsrisikos und eine Verlangsamung der Ausbreitung des Corona-Virus‘. Es geht allen Beteiligten darum, das extreme Ansteigen der Fallzahlen zu durchbrechen, insbesondere auch um besonders gefährdete Personen zu schützen.

 

Am Freitagmorgen bereits wurden für alle Schulen und KiTas im Land flächendeckend Schließungen angeordnet. Die Dauer der Schließungen erstreckt sich von Montag, den 16. März 2020 bis zum Ende der Osterferien am 26. April 2020. Alle Kinder, die zuhause betreut werden können, sollen zuhause

betreut werden. Das hat Priorität.

 

Seitens der Landesregierung sind bezüglich einer Notfallbetreuung in den Schulen und in den Kindertagesstätten im Verlaufe des gestrigen Nachmittags bzw. Abend Informationen an die Kommunen, Schulen und Träger der jeweiligen Einrichtungen weitergeleitet worden. In einer Besprechung am heutigen Sonntagmorgen haben die Bürgermeister der Kreisgemeinden und der

Landrat das wichtige Thema einer Notfallbetreuung nochmals intensiv erörtert.

 

Der vom Ministerium bereits zur Verfügung gestellte Vordruck zwecks „Antrag auf Notbetreuung“ wurde nochmals angepasst und steht jetzt in aktualisierter Fassung auf der Homepage der Gemeinde bereit. Die Antragsformulare sind so gestaltet, dass Sie diese online ausfüllen und den Antrag auf Notbetreuung anschließend per Mail direkt an die Gemeinde Oberthal senden können.

 

Seitens der Gemeinde werden wir dann die Anträge – je nach Zuständigkeit an die Schule bzw. die Kindertagesstätte – weiterleiten. Antragssteller, die bereits auf das vom Ministerium zur Verfügung gestellte Antragsformular zurückgegriffen haben, brauchen keinen erneuten Antrag mehr zu stellen. Sofern hier unsererseits noch Rückfragen bestehen, werden wir uns mit dem jeweiligen Antragsteller direkt

in Verbindung setzen.

 

Selbstverständlich können Antragsteller ihre Anträge auch direkt bei Grundschule oder in der Kindertagesstätte persönlich abgeben. Hier können im jeweiligen Einzelfall, wenn Ihrerseits eventuell auch noch Fragen an die Kindergarten- oder Schulleitung bestehen, diese Punkte noch persönlich besprochen werden. Die Bescheinigung des Arbeitgebers muss innerhalb der 3-Tagesfrist (ab Antragstellung) bei der Gemeinde vorgelegt werden.

 

Wie lange die jetzt getroffenen Regelungen aufrechterhalten bleiben und Bestand haben, dies kann ich ihnen derzeit nicht beantworten. Vielleicht sind diese Zeilen in wenigen Stunden oder Tagen schon wieder von den Ereignissen überholt worden. Aber ich darf Ihnen versichern, dass wir alle nicht nachlassen werden in unseren Bemühungen.

 

Stephan Rausch

Bürgermeister

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Kommentare: 10
  • #1

    Gue (Sonntag, 15 März 2020 17:47)

    Seid ihr denn alle wahnsinnig geworden. Schaltet mal euren Geist an und lebt in Frieden und freude miteinander. Wer die Dinge verfolgt Weiss dass es keine Klarheit auch unter den angeblichen Spezialisten gibt. Corona wird euch körperlich nicht angreifen, dafür sind wir viel zu stark. Namaste

  • #2

    Birgit Bauer (Sonntag, 15 März 2020 18:15)

    Er hat es noch nicht kapiert

  • #3

    Hilli (Sonntag, 15 März 2020 18:50)

    Es ist gut das die Verantwortlichen so besonnen und gut reagieren Danke dafür

  • #4

    JuStDe (Sonntag, 15 März 2020 20:03)

    Die bestätigten Fälle haben sich im Saarland innerhalb von 2 Tagen verdoppelt !!!
    Wenn es in dieser Geschwindigkeit weitergehen würde, wäre in nicht einmal einem Monat das ganze Saarland infiziert.
    Ich finde vor diesem Hintergrund ist alles was die Ausbreitung verlangsamt gerechtfertigt.

  • #5

    Aufmerksamer Leser (Sonntag, 15 März 2020 20:25)

    Wenn JEDER mithilft

  • #6

    MüMo (Montag, 16 März 2020 15:21)

    @GUE: " Corona wird euch körperlich nicht angreifen, dafür sind wir viel zu stark."

    Bei allem Respekt, eine solche Aussage bei Kenntnis tausender Tote durch das Corona-Virus, ist mehr als erschreckend.
    Zutreffend ist zwar, dass das Virus gesunden, jungen Menschen keinen bis nur einen geringen Schaden zufügt. Aber bei dem Versuch, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, denkt man an alle diejenigen, denen das Virus sehr wohl etwas anhaben kann. Und die dadurch zu Tode kommen können.

    Wenn die Gemeinschaft hier nicht in der Lage ist, ein wenig Verzicht zu üben, werden wir in Deutschland die gleiche Situation erleben wie die Italiener. Dort brach das Gesundheitssystem wegen der Vielzahl der gleichzeitigen Infektionen schlicht zusammen. Menschen fanden ihren UNNÖTIGEN Tod, weil beispielsweise nicht mehr genug Beatmungsgeräte vorhanden waren.

    Nur wir alleine können diese Gefahr verhindern, indem wir einfach mit unserem A**** - soweit wie möglich - zu Hause bleiben. Ich meine, das ist kein allzu großer Preis, wenn es um das Retten vieler Leben geht.

    Es geht nicht um DICH! Es geht um Risikopatienten.

    #namaste #bleibdaheim

  • #7

    Leser (Montag, 16 März 2020 19:38)

    Gott schütze uns vor Eis und Schnee, aber vor allem vor der SPD!

  • #8

    Hasborner (Montag, 16 März 2020 20:54)

    Diese dümmlichen Spitzen gegen Parteien sind, ehrlich gesagt, eine Frechheit. Bei diesem Thema müssen alle zusammenstehen.
    Was hat diese schlimme Krise etwas mit Parteipolitik zu tun? Ich schäme mich zusammen mit meiner Häschbrer Oma für Sie

  • #9

    GW'ler (Dienstag, 17 März 2020 11:53)

    Auch wenn wir im Fußball oft anderer Meinung sind, aber hier schließe ich mich dem Hasborner an. Es ist mehr als traurig, wie starsinnig einige sind.

  • #10

    Hasborner (Mittwoch, 18 März 2020 16:31)

    Danke dir. In der Fußballsaison haben wir ca. 50 Millionen Bundestrainer. Das hat sich leider erledigt. Jetzt haben wir die gleiche Anzahl von Virologen. Wir sollten, so glaube ich, mehr darauf konzentrieren was Fachleute raten, weniger die sogenannten Offiziellen.