Frühbetreuung in der Grundschule Oberthal

Gemeinde Oberthal

Letztes Jahr hatte die SPD in der Gemeinde Oberthal einen Antrag zur Beratung in Bezug auf die Frühbetreuung an der Grundschule Oberthal gestellt. Diesen Punkt hatte

sie in ihrem Kummunalwahlkampf angekündigt. Es ging darum ob eine Ausdehnung der Frühbetreuung an der Grundschule Oberthal auf Resonanz stößt und zwar bei einer Frühbetreuung ab 7 Uhr bis zum Schulbeginn. Nun gab es die Ergebnisse. Die SPD-Gemeindefraktion hatte die Verwaltung hiermit beauftragt.

 

Die WIAF wäre bereit, für den vorgenannten Zeitraum die Betreuung durchzuführen, allerdings müsse eine Kostendeckung erreicht werden, und zwar: Die Kosten für eine zusätzliche Betreuungsstunde betragen unter Zugrundelegung des Mindestlohns pro Monat ca. 250,00 EUR.

 

Werden mindestens 10 Kinder (bei 5tägiger Nutzung) betreut, würde der Monatsbetrag 25,00 EUR betragen. Nehmen mehr Kinder an der Frühbetreuung teil, verringern sich die Kosten. Bei 13 Kindern würde der Beitrag bei ca. 20,00 EUR liegen. Anzumerken sei, dass für die Teilnahme an der Frühbetreuung kein zusätzlicher Schulbus eingesetzt werden könne. Die Eltern müssten diese Fahrten selbst übernehmen bzw. organisieren.

 

Folgendes Ergebnis wurde aufgrund der Befragung aktuell 208 Grundschulkindern erzielt:

142 Erziehungsberechtigte haben eine Rückmeldung gegeben. 6 zeigten Interesse an dem zusätzlichen Betreuungsangebot. In einem Fall wurden keine Angaben gemacht. 135 wollen von diesem zusätzlichen Angebot keinen Gebrauch machen, wobei in drei Fällen evtl. Interesse im nächsten Schuljahr bzw. zu einem späteren Zeitpunkt angemerkt wurden.

 

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Uwe Schäfer, ist davon überzeugt, dass das Angebot die Nachfrage nach sich ziehe. ,,Anfangs werde ein Angebot oft zögerlich angenommen, bevor es sich letztendlich doch etabliere", so Schäfer. Seine Fraktion spreche sich dafür aus, das Angebot im nächsten Schuljahr zu starten.

 

Dirk Schäfer, Vorsitzender der CDU-Fraktion, ist hier anderer Ansicht. Aufgrund des vorliegenden Umfrageergebnisses sieht er im Moment keine Veranlassung, ein derartiges Angebot zur Verfügung zu stellen. Sollte im Folgejahr eine weitere Umfrage einen Bedarf zeigen, werde seine Fraktion die Sache selbstverständlich unterstützen.

 

Nach kurzer Diskussion einigte man sich darauf, die 9 grundsätzlich interessierten Personen gezielt anzuschreiben und ihnen ein konkretes Angebot zu machen. In der nächsten Ratssitzung im Juni soll das Thema nochmals behandelt werden.  Ein Beschluss wurde also hier nicht gefasst.

 

Anmerkung der Redaktion: Ich bitte hier um konstruktive Kritik, das ist die kluge Art Kritik zu üben. Bananen-Apfel-Zitronen-Posts mit leerem und beleidigendem Inhalt, behalte ich mir vor, diese zu löschen....

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 4
  • #1

    Kenner (Montag, 06 Juli 2020 07:08)

    Die SPD tappt wie immer im Dunklen und befindet sich mal wieder völlig auf dem Holzweg... TYPISCH!!!

  • #2

    Groniger (Montag, 06 Juli 2020 10:14)

    Dinge anstoßen die nicht gebraucht werden, da wo es fehlt kein Konzept! Die Sozialdemokraten im 21. Jahrhundert...

  • #3

    Aufmerksamer Leser (Montag, 06 Juli 2020 12:42)

    Wenn eine Abstimmung 135 zu 6 erfolgt, stelle ich mir die Frage, was kann die SPD dafür? Die Anmerkungen der beiden sind in meinen Augen eine Unverschämtheit.
    Die Redaktion verweist auf Fairness und nennt verschiedene Obstsorten. Sind Kenner und Groniger vielleicht Obstsorten, die man noch nicht kennt? Im EDEKA-Markt habe ich sie noch nicht gefunden

  • #4

    Hasborner (Mittwoch, 08 Juli 2020 19:55)

    Meine Häschbrer Oma meinte, dass das ja ähnlich ist wie zwischen Nord- und Süd-Korea, nur ohne Atombomben.