Landrat Udo Recktenwald begrüßt Finanzierung zusätzlicher Busse im Schülerverkehr

St.Wendel

 

Nach dem Gespräch des Landes mit den Aufgabenträgern im ÖPNV begrüßt der Landkreis St. Wendel die Bereitschaft, den Einsatz zusätzlicher Busse im Schülerverkehr

 

zu finanzieren und damit zur Entspannung der Situation im Schülerverkehr beizutragen.
Landrat Udo Recktenwald: „Ich habe großes Verständnis für die Ängste und Bedenken von Eltern und Schülern aufgrund überfüllter Busse. Wir sind derzeit dabei, mit den Verkehrsunternehmen zu klären, ob und wenn ja welche zusätzlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen.
Die Zahl der Busse, aber auch der Busfahrer ist begrenzt.“
Die Erfahrung habe gezeigt, dass in den beiden ersten Wochen nach Schulstart Busse oftmals überfüllt sind, andere wiederum fast leer. In diesem Jahr führen zusätzlich zahlreiche Baustellen im Landkreis zu Verzögerungen im Busfahrplan. Die ÖPNV-Verantwortlichen beim Landkreis rechnen im Laufe der Woche mit einer Normalisierung der Situation.
„Wir ermitteln derzeit die tatsächlichen Bedarfe und werden in unzumutbaren Bereichen zusätzliche Busse einsetzten.“ so Recktenwald.
Als Aufgabenträger mache der Landkreis allerdings auch die Erfahrung, dass in nicht vollen Bussen viele Schüler nicht mit Abstand, sondern eng beieinander sitzen, ebenso am Bahnhof und zwar ohne Maske. Deshalb der Appell an alle, die Regeln einzuhalten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, Abstand, wo möglich, zu halten und die Hygienevorschriften zu beachten. In jedem Bus stehen Desinfektionsspender zur Verfügung.
Zur Entzerrung könnten im Übrigen auch Samstagsunterricht, versetzter Schulbeginn sowie Wechsel von Präsenzunterricht und Homeschooling beitragen, sofern alle mitwirken und dies logistisch leistbar ist.

 

Seit Beginn der Pandemie hat der Landkreis bereits 6.000 Mund-Nasen-Bedeckungen im Wert von 15.000 € kostenlos verteilt, weitere 6.000 wurden bestellt. Zum Start des Regelunterrichts wurden 105 Linienbusse mit Handdesinfektionsspendern ausgestattet. Rund 105.000 Euro wurden bisher in die Sicherheit im ÖPNV investiert, rund 50.000 € für Spuckschutzwände und den Sonderfahrplan während der ersten Welle. Mit 21.000 € schlagen Trennschutzkabinen zwischen Fahrer und Fahrgästen zu Buche. Außerdem wird die Einhaltung der Hygienemaßnahmen durch Kontrolleure des Landkreises und der ZPS überprüft.

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