Ortsrat Güdesweiler - Neuer Dorfcoach, Dorf Funk und Dorfkreuzung.....

Gemeinde Oberthal

Letzte Woche tagte der Ortsrat Güdesweiler in der Pilsstube am Brunnen im Ort.

Dabei wurde im öffentlichen Teil der Sitzung, 3 Themen

 

 

behandelt, die der Ortsrat diskutierte. Beim ersten Punkt ging es um den neuen Dorfcoach im Ort, der bereits feststeht. Stefan Riefer aus Güdesweiler hatte sich hierzu bereit erklärt dieses Amt zu übernehmen. Was macht nun ein Dorfcoach, werden sich vielleicht viele fragen. Ortsvorsteher Timo Backes erklärt das so: ,, Hauptsächlich ist der Dorfcoach im Ehrenamt, der Vermittler zwischen den Vereinen vor Ort und den Dörfern".

 

Es geht darum die Vereine aktiv zu unterstützen zum Beispiel im Bereich der Digitalisierung. Demnächst wird aber noch genau abgeklärt werden, welche Aufgaben der Dorfcoach in diesem Modellprojekt, welches Projektkoordinatorin Tina Noack von der Vereinsplattform WND im Landkreis St.Wendel bereits vorstellte, haben wird. Sobald es nähere Informationen vom Landkreis gibt, wird dieses Projekt starten. 

 

Im zweiten Punkt des Tages wurde das Thema Dorf-Funk behandelt. Dabei handelt es sich um eine App als Kommunikationszentrale der Regionen. Hier können Bürgerinnen und Bürger ihre Hilfe anbieten, Gesuche einstellen oder einfach nur zwanglos miteinander plauschen. Da auch die Neuigkeiten aus den lokalen Nachrichtenportalen und auch aus der Gemeinde gefunkt werden, bleibt man dabei immer auf dem Laufenden. 

 

Die App kann man sich auf sein Handy runterladen. Hierzu kann man auf der App die Dörfer auswählen. Die Gemeinde Tholey hat es vorgemacht und führt seit Juli die App als erste Gemeinde im Saarland. Auch bei diesem Projekt möchte Güdesweiler mitmachen. ( www.digitale-dörfer.de ).

 

Beim 3. Punkt ging es um die Dorfkreuzung in Güdesweiler im Bereich Kirche in Richtung Namborn, Steinberg und Oberthal. Hier wird meist mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren. Ein Bürger aus dem Ort hatte die Idee einer abknickenden  Vorfahrtsstraße aus Richtung Namborn nach Oberthal.

 

Für den Autofahrer der aus Steinberg-Deckenhardt käme, würde das bedeuten, dieser müsste bei einem Stopschild anhalten oder mit einem Schild (Vorfahrt gewähren) an der Einmündung dem Querverkehr die Vorfahrt einräumen. Hier wurde ein Für und Wider diskutiert, bevor es zum ,,Nichtöffentlichen Teil" der Sitzung überging. 

Isabelle Möller

 

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Kommentare: 4
  • #1

    kai (Montag, 31 August 2020 17:51)

    in zeiten von corona, geltenden abstands- und hygieneregeln finde ich das titelbild nicht grade passend für ein für die demokratie stehendes und deren entscheidungen vertretendes gremium.

  • #2

    Isabelle (Montag, 31 August 2020 19:04)

    Danke Kai für die Stellungnahme, das Bild wurde aus der schrägen Position fotografiert, die hatten dazwischen schon Abstand, keine 2 meter, aber die haben schon darauf geachtet, dass sie nicht wie die Hühner auf der Stange sitzen. Und was nützt das schon, ein absolutes Vorzeigegremium auf Bildern, wenn es nicht im Außen genauso gelebt wird. Dann muss es auch in die Praxis da draußen umgesetzt werden. In meinem Umfeld arbeite ich mit sehr vielen Menschen zusammen, da wird schon lange nicht mehr auf Abstand geschaut.....da kann noch soviel in diese Richtung appelliert werden und 1000 Vorzeigeabstandsbilder nach Vorschrift gezeigt werden......

  • #3

    kai (Montag, 31 August 2020 20:33)

    Danke für Deine Antwort samt Erklärung! Und weiter so mit der Saar-Heimat! *thumbsup

  • #4

    SZ. (Montag, 31 August 2020 22:35)

    kai ich kenne die
    Räumlichkeiten und schließe mich Isabelle an . Es war und ist immer noch in diesem Raum genügend Platz mit Abstand .