Ortsvorsteher Björn Gebauer besucht Gewerbetreibende

Bild: B. Gebauer
Bild: B. Gebauer

Gemeinde Oberthal

Wie zu erwarten, wird die Corona-Pandemie noch länger uns begleiten. Nicht nur im privaten Bereich spüren wir die Einschränkungen, auch die Unternehmen haben mehr oder weniger damit zu kämpfen. Aus diesem Grund wird der Groniger Ortsvorsteher Björn Gebauer bis Anfang des Jahres 2021 unsere Gewerbetreibenden besuchen und nachhören, wie ihre Situation bis dato aussieht. Vielleicht 

 

ist es möglich,die/den ein oder andere(n) der der Hilfe benötigt, in irgendeiner Form zu unterstützen.

 

,,Begonnen habe ich bei Franz-Josef, Marion und Simon Wagner auf dem Simonshof", erzählt Björn Gebauer. ,,Auch unsere Landwirtschaftsbetriebe im Dorf sind wichtig und haben in dieser Zeit ebenso mit Problemen zu kämpfen".

 

Denn stellenweise wurden keine Tiere mehr für die Fleischherstellung angenommen, die Getreide- und Milchpreise sind seit langen nicht so hoch, dass es zufriedenstellend wäre. ,,Solche Tatsachen bringen in der heutigen Zeit einige Herausforderungen für die Landwirtschaft. Die Preise für die Erzeuger sind nicht wie erhofft gestiegen, sondern blieben gleich oder sanken", weiß Gebauer.

 

Das sind Tatsachen, die die Landwirtschaft seit Jahren hart treffen, ob Bio- oder konventioneller Landwirt. Dieses Thema ist sehr komplex und nicht immer einfach nachzuvollziehen.

 

 

,,Allen Widrigkeiten zum Trotz hat unser Simonshof und seine Metzgerei Follmann in Orscholz einen Weg gefunden, den Endkunden noch besser zu erreichen", so Gebauer. Den Weg neben ihrer Metzgerei noch mehr auf Direktvermarktung zu setzen, kommt in Gronig und Umgebung sehr gut an. Alle Produkte von Schwein oder Rind stammen vom eigenen Simonshof.

 

Die Menschen wissen, wo ihre Fleisch- und Wurstwaren herkommen und können diese nunmehr im neu aufgestellten Verkaufsautomaten erwerben. Dieser steht in der Theleyer Straße direkt gegenüber dem Hof. Seit neuestem sind auch Hühner auf dem Hof eingezogen und liefern jeden Tag frische Eier. Diese Form der Direktvermarktung wissen die Menschen zu schätzen und frequentieren den Automaten täglich.

 

Die Familie Wagner freut sich darüber sehr und geht den Weg der Direktvermarktung konsequent weiter. ,,Ein großes Kompliment für den Mut und ein Dankeschön für die angebotenen regionalen Produkte", fügt Ortsvorsteher Björn zum Abschluss hinzu.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    R.St. (Donnerstag, 03 September 2020 21:51)

    Das ist mal ein vorzeige Ortsvorsteher. Top....man hört immer was positives. Der Mann kümmert sich um die Bürger .