Der weltberühmte Oberthaler Knubbelbaum wurde geköpft....

Gemeinde Oberthal

 

....und mit ihm rundherum das ganze Feld. Stand er im Sommer noch in seiner ganzen Pracht, großgewachsen im saftigen Grün mit vielen Blättern mitten im Oberthaler Wald,

 

wurde er nun endgültig und unerwartet von Unbekannten geköpft. Viele Oberthaler und Wanderer dürften den liebgewonnenen Knubbelbaum, der jedes Jahr über die Weihnachtsfeiertage zulegte, gut kennen. Als mich dieses Bild erreichte, war ich wirklich geschockt. Auch das ganze Feld dahinter, wurde platt gemacht. Das haben wir wohl dem Borkenkäfer zu verdanken, diesem listigen Insekt.

 

Da schon viele Fichten dem Borkenkäfer geschuldet, gefällt werden mussten bei uns in der Gemeinde, scheint er wohl unter ,,akuter Wohnungsnot", zu leiden und befällt in seiner Not auch die anderen Baumarten. Auch die Buche leidet unter der ständigen Trockenheit. Aber sind nicht solche Kahlschläge auch kontraproduktiv? Würde man die toten Buchen und andere fällen, würden andere Bäume einer höheren Sonneneinstrahlung ausgesetzt und ebenfalls über die Trockenheit absterben.

 

Das wäre wie ein Schneeballsystem. Wir brauchen also neue Baumarten die resistenter gegen den Klimawandel sind........Unser Wald wird bald nicht mehr der ,,Alte" sein. Was sind die Waldbäume der Zukunft? Wir wissen es noch nicht genau. Bald werden Buchen und Fichten ganz aus unseren Wäldern verschwunden sein. Der Klimawandel wird unseren Wald total verändern.....Schade um den schönen Baum......

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Waldläufer (Montag, 28 September 2020 11:30)

    Es gibt klimaangepasste Baumarten wie Esskastanien oder Eichen. Entsprechende Forschungsprojekte laufen schon länger....

    Das Aufforsten ist eine der dringlichsten Aufgaben, Wenn die abgeholzten Flächen Jahre-lang brach liegen ist, ist der Natur wenig geholfen..

  • #2

    Albert (Montag, 28 September 2020 12:51)

    Wir Menschen leben oft nicht mit der Natur und wollen ihr aber den Grössen Plan zum Überleben machen.
    Aber es braucht nicht immer den Grössen Plan.Es hilft in vielen Fällen einfach nur zuzuhören, etwas Vertrauen und Loslassen. Wir werden sehen was passiert und wahrscheinlich kann es die Natur besser als wir Menschen.