Volkstrauertag in der Gemeinde Oberthal

Gemeinde Oberthal

Dieses Jahr war der Volkstrauertag noch ein wenig stiller als sonst, wegen der Corona-Bestimmungen. ,,Wir alle hoffen, dass im nächsten Jahr der Männergesangsverein und der Musikverein die Feierstunde wieder

 

umrahmen werden", sagte der Groniger Ortsvorsteher Björn Gebauer. Dieses Jahr kam die musikalische Unterstützung von Frank Schön. Zusammen mit Ortsvorsteher Gebauer und dem Ortsratsmitglied Johann Peltzer legten sie den Kranz am Ehrenmal in Gronig nieder. 

 

Bereits am Samstag fand die gemeinsame Gedenkfeier der Ortsteile Oberthal und Güdesweiler in der Christkönig-Kirche statt. Und auch hier legten die beiden Ortsvorsteher Timo Backes und Reiner Burkholz die Kränze am jeweiligen Ehrenmal ab. 

Hier noch die Rede von Björn Gebauer zum Volkstrauertag 2020:

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

seit 1952 begehen wir in der Bundesrepublik Deutschland den Volkstrauertag. Dieses Jahr begehen wir ihn anders. Das ganze Jahr ist so anders, als wir es gewohnt sind. Es gab schon genug Deprimierendes. Wozu da noch die Erinnerung an Krieg, Terror und Gewaltherrschaft? Ist 2020 nicht schon traurig genug?

 

Und wer wollte das bestreiten: Nicht einmal in der Verklärungsperspektive wird dieses Jahr zu den guten Zeiten der Bundesrepublik, Europas, ja, der Welt, gerechnet werden. Die Mahnung des Volkstrauertages jedoch weitet unseren Blick, denn wir gedenken der Opfer zweier Weltkriege und ihrer schrecklichen Begleitumstände. Da drängt sich der Vergleich mit dem Hier und Heute geradezu auf.

 

Und verglichen mit der schlimmen Zeit, der wir entronnen sind, nehmen sich die aktuellen Einschränkungen und Entbehrungen zwar lästig und unangenehm aber erträglich aus.

 

Ein Blick in die Groniger Schulchronik lässt uns die Gräuel erahnen, unter denen unsere Vorfahren leiden mussten. Vor 80 Jahren – also historisch gesehen vor recht kurzer Zeit – fiel der erste Groniger Soldat im Zweiten Weltkrieg an der belgisch-französischen Grenze durch fünf Bauchschüsse aus einer Maschinenpistole. Heute ist diese Grenze die Verbindungslinie zweier EU-Staaten, Belgier und Franzosen sind unsere Freunde und das Bedrohlichste an Maschinenpistolen ist die Tatsache, dass es im Verteidigungsministerium Probleme bei der Auftragsvergabe für das neue Sturmgewehr gibt.

 

Ein weiterer Blick zurück ins Jahr 1917 und 1918 zeigt die Not der Dorfbevölkerung im Ersten Weltkrieg. Und dies sind nur einige Beispiele: Die Kohleförderung wurde in erster Linie für den Krieg verwandt, die Schulsäle konnten nicht über 5 Grad Celsius geheizt werden; es gab Kälteferien, der Unterricht fiel oftmals aus. Essen war rationiert. Die Gemüseerträge des Schulgartens wurden an kinderreiche Familien gegeben, die Kartoffeln verkauft und das Geld unter die Schulkinder verteilt. 1919 – so teilt uns der Chronist mit – wurden die Dörfer mit Ortsschildern versehen, damit die Besatzungstruppen besser den Weg fanden. Heute orientieren sich Menschen verschiedenster Herkunft an ihnen,

 

Menschen, die als Touristen und Besucher zu uns kommen und sie sind so wenig Besatzer wie wir Angreifer. 1918 grassierte die Spanische Grippe, heute erleben wir die Corona-Pandemie. Damals war die Gesundheitsversorgung viel schlechter als heute und die Tuberkulose forderte laut Schulchronik noch mehr Opfer als die damalige Grippepandemie. Die Opfer des Krieges sind hier noch gar nicht mitgerechnet. Wie hätten wohl unsere Vorfahren auf die heutigen Beschwerden in Zeiten einer Pandemie reagiert?

 

Was hätten die Opfer der echten Diktatur einigen unserer Zeitgenossen gesagt, die in einer eingebildeten Diktatur leben?

Heute debattieren wir darüber, ob ein Lüftungsintervall von 20 Minuten in Schulklassen zumutbar ist, ob eine Maske hilft oder nicht. Bis hierhin kann man viele Debatten noch nachvollziehen. Doch es geht weiter: War der erste Lockdown gerechtfertigt oder nicht? Ist es dieser? Impfpflicht ja oder nein? Ist es geboten oder gar richtig, bei Verstoß gegen Auflagen die Nachbarn oder ganz allgemein Menschen zu denunzieren?

 

Was sagt das über uns alle aus? Diese Pandemie zeigt uns verstärkt eine immer größer werdende Kluft in der Gesellschaft. Es gab schon immer unterschiedliche Meinungen, nur sie werden immer extremer und oft ohne nochmaliges Überlegen in die sozialen Medien gebracht. Es ist heute schwierig, alle Interessen zu berücksichtigen bzw. aufzufangen, da auch ein Entgegenkommen bei unterschiedlichsten Ansichten immer schwieriger wird. Viele beharren auf ihren Standpunkten und gehen einen gerechten Kompromiss nicht ein.

 

Aber unsere Demokratie, unser Gemeinwesen braucht jeden Tag die Kunst des Kompromisses. Die Corona-Pandemie führt uns dies wieder vor Augen. Erst vor wenigen Tagen zu St. Martin gab es in St.Wendel eine Kundgebung der sogenannten „Querdenker“. Sie wollten gegen die Maskenpflicht in Schulen demonstrieren. Man nutzte diese Kundgebung mit Kindern auch als Gedenkfeier zu St. Martin, aber ohne Masken und Abstand!

 

Normalerweise hätte diese Kundgebung wegen Verstoß gegen die derzeit geltenden Auflagen aufgelöst werden müssen, aber leider geschah nichts. Solch eine Aktion ist ein Schlag ins Gesicht aller Menschen, die darauf achten, die Infektionszahlen in den Griff zu bekommen. Natürlich darf und soll man auch kritisch sein, aber gerade in diesen Zeiten sollte man sich an alle Regeln halten und somit auch ein Vorbild sein. Nur so bekommt man doch Akzeptanz in allen Schichten, diese Veranstaltung führt nur zu mehr Spaltung!

 

Es ist zurzeit für Politiker auch nicht einfach, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Es werden auch welche getroffen, die bei vielen Kopfschütteln auslösen und widersprüchlich sind. An diesen Stellen sollten die Verantwortlichen auch zuhören und wo nötig Änderungen vornehmen. Ansonsten besteht die Gefahr, noch mehr Unruhe in unsere Gesellschaft zu tragen.

 

Nach Corona wird einiges anders sein. Viele Branchen stehen vor einem finanziellen Desaster. Zugleich bedeutet diese Pandemie viele Insolvenzen und Arbeitslose! Aber auch Vereine haben damit zu kämpfen. Es gilt weiterhin, Verantwortung im Verein zu übernehmen, aktiv mitzugestalten, um so das wichtige kulturelle Dorfleben zu erhalten. Vereine sind der soziale Kitt im Dorfleben. Wenn wir es schaffen, zusammenzuhalten und Verständnis aufzubauen für andere, ist auch vieles möglich. Hierbei ist die Tatkraft und Solidarität von uns allen gefragt, Lippenbekenntnisse reichen nicht aus.

 

Im Gegensatz zu früheren Generationen müssen wir kein vom Krieg zerstörtes Land wieder aufbauen, wenn wir schrittweise zu unserem gewohnten Leben zurückkehren. Das wird noch Disziplin und Geduld erfordern, doch wir haben das Glück, dies in Friedenszeiten tun zu können und damit auch die Verpflichtung, alles zu tun, damit es so bleibt. Dabei ist uns die mahnende Botschaft des Volkstrauertages Wegweiser und Orientierung.

 

Was bei der Lektüre der Schulchronik auffällt, sind die Solidarität und das Gemeinschaftsgefühl der Dorfbevölkerung, die sich trotz aller Widrigkeiten, trotz aller Not und allen Elends immer gezeigt haben. Dieses Gemeinschaftsgefühl spüre ich auch heute noch deutlich. Es zeigt sich in vielerlei Form: in Benefizkonzerten, in Spendenaktionen, in gemeinsamen Projekten, in der Nachbarschaftshilfe, in Vereinen, in Familien, im Freundeskreis. Lassen Sie uns in Gronig gemeinsam daran arbeiten, dieses Gefühl der Zusammengehörigkeit zu erhalten und zu pflegen. Das bedeutet nicht, die eigene Überzeugung aufzugeben, sondern vielmehr trotz gegenteiliger Auffassungen in kritischen Zeiten zueinander zu stehen.

 

Der Blick zurück, die Erinnerung, kann uns hierfür solide Basis sein. Wir wollen nicht vergessen, was wir vergangenen Generationen verdanken, die den Boden bereitet haben für unser heutiges Leben in Frieden, Demokratie und Freiheit. Aus diesem Grunde legen wir jedes Jahr zum Volkstrauertag einen Kranz für die Opfer zweier Weltkriege, von Faschismus, Terror und Gewaltherrschaft nieder.

 

 

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Kommentare: 30
  • #1

    Groniger (Montag, 16 November 2020 14:08)

    Note 5-, Thema verfehlt. Hier geht es nicht um Corona oder die spanische Grippe sondern um die Opfer beider Weltkriege. Keine Ahnung von nichts, typisch SPD!!!

  • #2

    Kritischer Geist (Montag, 16 November 2020 14:25)

    Bezug zu heute hergestellt und das gut gemacht. Der Groniger hat nur den Hass auf die SPD. Da muss er jetzt noch vier Jahre durch. Geil!

  • #3

    G.Rs. (Montag, 16 November 2020 17:43)

    Die Opfer kommen auch wegen nicht mehr zurück.

  • #4

    G.Rs. (Montag, 16 November 2020 17:46)

    Sorry "Corona" vergessen

  • #5

    Dietmar (Montag, 16 November 2020 18:08)

    Nur blöd Geschwätz und nix dahinter.

  • #6

    Bäumler (Dienstag, 17 November 2020 08:18)

    Schließe mich Dietmar an. So einen Blödsinn in eine Rede am Volkstrauertag zu packen macht mich fassungslos. man muss sich fast fremdschämen. Sowas kann nur jemandem von den Sozialdemokraten einfallen...

  • #7

    Tatjana (Dienstag, 17 November 2020 10:17)

    Dann schämt euch doch, aber nicht fremd, sondern für euren begrenzten geistigen Horizont.

  • #8

    Überleger (Dienstag, 17 November 2020 12:25)

    Zum sog. Volkstrauertag muß man tatsächlich keine Rede über Corona und ihre Begleitumstände halten. Dafür gibts ja andere Gelegenheiten. "Thema" etwas verfehlt- warum?

    Ein Erklärungsversuch:
    Die damalige SPD hatte 1914 im preußischen Landtag wie im Reichstag (beide in Berlin) den Beschlüssen zur Möglichkeit der Kriegsführung zugestimmt. Denn Teile der Wirtschaft und der Finanzsektor mußten auf Kriegswirtschaft umgestellt werden und auch anderes mußte geändert werden. Es war leider so, aber dieser Krieg betraf auch Frankreich, England, das zaristische Rußland, Italien, Österreich-Ungarn etc. und zum Schluß noch die U.S.A. Unschuldige waren doch meist nur die, die gegen ihren Willen eingezogen wurden und viele wußten es nicht besser, wenn sie mit Hurra (in allen Ländern) dabei waren.
    Nach der Einwilligung der SPD sagte Kaiser Wilhelm II., daß er keine Parteien mehr kenne, sondern nur noch Deutsche. Bis dahin waren die Bosse der SPD und ihre Wähler oft als "vaterlandslose Gesellen" bezeichnet und diffamiert worden. Wie auch übrigens die Katholiken, die im protestantisch dominierten damaligen Deutschen Reich als unzuverlässig galten und nur Bürger 2. Klasse waren. Ist auch heute noch oft so. CDU und SPD aber sind seit 1949 bis heute die dominierenden Parteien- das ist immerhin erstaunlich.

    Dann übergab "man" Hitler und seinen Getreuen 1933 die Regierungsgewalt, teils durch die Reichstagswahlen demokratisch legitimiert, teils durch Unterstützung von Mächtigen in Wirtschaft und Finanzwesen, die der Meinung waren, daß er schnell scheitern würde wie zuvor etliche Regierungen der Weimarer Republik.
    Da konnte man sich noch nicht vorstellen, was dann nach und nach geschah. Hätte man das auch nur ein wenig geahnt, hätte es dieses Desaster nicht gegeben; weder Krieg noch Holocaust, Städtezerstörung usw. und dann wären Schlesien, Hinterpommmern, Ostpreußen heute Bundesländer- Teil Deutschlands.

    Es gab Überzeugte (gerade junge Leute sind schnell zu begeistern) und Mitläufer (aus Angst vor allem); auch in unseren Dörfern oder Ortschaften. Urteilen oder gar verurteilen ist aus heutiger Perspektive einfach, darüber offen ungeschminkt reden ist schwer.

    Zu trauern langt. Ideologische Reden, wie so häufig, sind fehl am Platz.

  • #9

    H.L. (Dienstag, 17 November 2020 14:30)

    Ich sage nur,typisch SPD...Thema verfehlt.
    @Überleger:sehr gut geschrieben.

  • #10

    Kritischer Geist (Dienstag, 17 November 2020 15:19)

    Oje, oje. @Überleger: Wenn man schon einen Erklärungsversuch startet, der auch nichts mit dem Volkstrauertag zu tun hat, dann bitte auch erwähnen, dass die SPD als einzige Partei gegen Hitler gestimmt hat. Für H.L. und die anderen Kommentatoren reicht's aber.

  • #11

    Groniger (Mittwoch, 18 November 2020 08:29)

    Die SPD ist eine Schande und dieser Ortsvorsteher auch!

  • #12

    Aaachgroniger (Mittwoch, 18 November 2020 11:24)

    Wie genau kommen Sie als Groniger zu dieser Erkenntnis ?
    Auch beim CDU Ortsvorsteher war doch nicht Alles nur toll.
    Sonst wäre die letzte Wahl sicher anders ausgegangen.

  • #13

    Überleger (Mittwoch, 18 November 2020 12:12)

    @Kritischer Geist: Sie wissen a nichts oder b unterschlagen Sie.
    Ich habe doch gut von der SPD geschrieben. Ich weiß nicht, was Sie haben. Zum sog. 3. Reich habe ich bewußt nicht so viel gesagt. Die Politik der SPD hat doch einen Hitler und den National-SOZIALISMUS erst mit möglich gemacht. Warum haben die kleinen Leute und Arbeiter in Scharen die SPD nicht mehr gewählt? Sie reden bewußt oder unbewußt die Unwahrheit. Hauptschuld waren der Versailler Nicht-Friedensvertrag und die wirtschaftliche ungeheure Ausbeutung des gesamten Volkes (durch die Westmächte insbesondere Frankreichs), die die SPD nicht beendet hatte oder konnte oder wollte. Damit Sie es genau wissen Sie Ignorant!

    Die Führer der SPD und ihre Wähler im damaligen Saargebiet haben am 13.01.1935 allesamt für den Anschluß an Deutschland gestimmt- Hitler hin oder her. Also nächstes Mal informieren ehe Sie die Unwahrheit sagen. Die einzigen, die tatsächlich dagegen gestimmt hatten, waren die Anhänger der KPD- die rot lackierten Faschisten.

    Die SPD als Widerstandskämpferin gegen die Nationalsozialisten (mit Ausnahme einiger weniger): da lachen ja die Hühner im Hinkelstall. Widerstand haben in großer Zahl und mit vielen tausenden Folter- und Todesopfern die Katholiken geleistet, sehr viele Priester darunter.

    Danke @H.L.

  • #14

    Aufmerksamer Leser (Mittwoch, 18 November 2020 13:06)

    Als neutraler Leser stelle ich fest, dass ein Unterlegener immer noch nicht den Wahlsieg des Konkurrenten verkraftet hat. Man hat das Gefühl, dass hier in moderater Form der aus der Pfalz stammende T. hier die Finger im Spiel hat.
    Fazit: Siegen wollen, verlieren können

  • #15

    Dietmar (Mittwoch, 18 November 2020 15:59)

    @Aufmerksamer Leser
    Was für ein Scheiß..man wird hier doch noch seine Meinung sagen können.

  • #16

    Kritischer Geist (Mittwoch, 18 November 2020 16:17)

    @Überleger: Geschichtsklitterung vom Feinsten. Jeder kann was. Und wenn es das ist. Zurzeit kann man ja nicht zum Stammtisch. Dann ist Ihnen das hier wohl Ersatz. Warum nicht? Die Meinungsfreiheit schützt auch die falsche Meinung.

  • #17

    Strumpes (Mittwoch, 18 November 2020 17:03)

    Warum veröffentlicht die saar-heimat als CDU-nahe Seite überhaupt eine Rede des Groniger SPD-Ortsvorstehers? Die saar-heimat ist auch nicht mehr das was sie mal war.

  • #18

    kai (Mittwoch, 18 November 2020 18:08)

    ...ich freu mich schon, wenn björn der nächste bürgermeister wird! da fallen die alten cdu muffköpfe reihenweise von den stühlen. cdu geführte kommunalpolitik bedeutet für mich immer stillstand, festhalten an verkrusteten strukturen sowie denkweisen und wenig familienfreundlichkeit.

  • #19

    Aufmerksamer Leser (Mittwoch, 18 November 2020 18:43)

    Das war nur eine Feststellung, die jeder Mensch, der einigermaßen lesen kann, sofort erkennt. Hat mir Kritik an Meinungsäußerung überhaupt nichts zu tun

  • #20

    Dietmar (Mittwoch, 18 November 2020 19:20)

    @Kai:solange du kein Bürgermeister wirst,ist die Welt noch in Ordnung.

  • #21

    kai (Mittwoch, 18 November 2020 20:04)

    hab mich beruflich anders entwickelt. darfst also weiter auf deinem stuhl sitzen bleiben.

  • #22

    Saar-Heimat (Mittwoch, 18 November 2020 21:20)

    Strumpes, die Saar-Heimat ist neutral und veröffentlicht von beiden Seiten Artikel. Seit aber so viele herablassende Kommentare über die SPD kommen, ist das von mehreren Seiten her nicht mehr gewünscht.......und das finde ich schade....

  • #23

    Gillesweller (Mittwoch, 18 November 2020 21:27)

    Habe den Eindruck, dass da systematisches Kalkül dahinter steckt

  • #24

    Leser (Donnerstag, 19 November 2020 08:12)

    Es geht hier um freie Meinungsäußerung. Und die Meinung vieler Menschen in der Gemeinde ist nunmal, dass die CDU in den letzten zehn Jahren eine weitaus bessere Arbeit hinterlassen hat als die SPD. Die SPD hat immer und immer wieder enttäuscht. Der neue OV in Gronig ist ein Strohfeuer und es ist bei weitem nicht alles Gold was glänzt. Durch die CDU ist in der Gemeinde sehr viel entstanden. Die CDU hat Oberthal und seine Dörfer aufgebaut.

  • #25

    Kritischer Geist (Donnerstag, 19 November 2020 08:17)

    Wie gesagt, Leser. Die Meinungsfreiheit schützt auch die falsche Meinung. In Ihrem Fall: Schutz bis ans Lebensende.

  • #26

    Faktenkenner (Donnerstag, 19 November 2020 08:37)

    1. In den letzten 10 Jahren hatte m.W. Die CDU die Mehrheit
    2.Die positive Selbsteinschätzung spiegelt sich in den Wahlergebnissen so nicht wieder
    - beide Bürgermeisterwahlen mit sehr knappen trumpschen Ergebnissen trotz Amtsbonus und eingeschränkter Handlundsfähigkeit des letzten SPD Kandidaten Morsch hatte mal mehr als 80 %
    - in der CDU Hochburg Gronig hat sich die CDU Selbsteinschätzung nicht bestätigt - trotz toller Arbeit Erdrutschwahl
    Mein Ergebnis:
    lasst den " Neubürgermeister"doch erst mal machen.
    Zu gegebener Zeit wird der Wähler dann "vollstrecken"

  • #27

    Überleger (Donnerstag, 19 November 2020 13:48)

    Noch ein Nachtrag:
    im von den Franzosen gegen den Willen der Menschen geschaffenen damaligen Saargebiet (die Grenze war bspw. zwischen Gronig und Selbach, zwischen Güdesweiler und Steinberg) stimmten 1935 bei sehr hoher Wahlbeteiligung 90% für Deutschland, die Heimat- und keineswegs für die NSDAP. Das war absolut legitim in Anbetracht der bösen, feindlichen, französischen Zumutungen. Die Franzosen wollten "uns" annektieren, kolonisieren, uns Identität, Sprache und Heimat rauben. Das aber wurde ihnen von Großbritannien verweigert und so einigte man sich auf eine Volksabstimmung. Da war von der NSDAP noch lange keine Rede.

    Die damalige SPD in Deutschland hatte im März 1933 das sog. Ermächtigungsgesetz der NSDAP, das für 4 Jahre vorgesehen war und keinen Tag länger, im damaligen Reichstag in Berlin geschlossen abgelehnt. Das verdient Anerkennung und Respekt m.Er. Aber im Grunde war es eine machttechnische Sache/Ablehnung und warum das so ist, im Folgenden:

    Wenn ich geschrieben habe, daß die SPD der NSDAP fast keinen Widerstand entgegengebracht hat mit Ausnahme weniger, dann hat das damit zu tun, daß sowohl SPD wie NSDAP wie auch die KPD einen grundlegend gemeinsamen Nenner hatten/haben. Allen dreien ist das materialistische atheistische Weltbild eigen. Sie schöpfen alle 3 aus einer gemeinsamen vergifteten Quelle.
    Für diese Parteien ist der Mensch nicht das Ebenbild des dreifaltigen Gottes; aber in Sünde gefallen, ein Sünder und deswegen erlösungsbedürftig. Für diese 3 Parteien ist der Mensch ein Zufallsprodukt der Natur, der Evolution oder sonst etwas und es sind die sog. Verhältnisse, die nach ihrer Lehre mehr oder etwas weniger mit brutaler Gewalt (oder auch mit parlamentarischen Mehrheitsbeschlüssen wenns nicht anders geht) geändert werden müssen, nicht aber die Abkehr von Sünde und Satan und die Ehre und Anbetung des dreieinen Gottes. Alle 3 erkennen Gott als Schöpfer nicht an, sondern sind je und je mal mehr mal etwas weniger stark in ihren antichristlichen Ansichten und Tun.
    Alle 3 (NSDAP, KPD/Kommunisten und moderne Sozialisten/SPD) beten das Fleisch und Goldene Kalb an und bauen babylonische Türme. Sie sagen: wir machen das, wir können das, yes we can.

    Seit 50 Jahren bereits kämpfen die SPD und ihre Verbündeten gegen die ungeborenen Kinder, lassen sie abtreiben. Heute stellt sich die SPD mit Verbündeten gegen die gottgewollte Ehe aus Einem Mann und Einer Frau und propagieren die "Ehe für alle". Heute leugnen Teile der SPD und ihre Verbündeten (Grüne, Linke) sogar Mann- und Frausein und haben keine Probleme, Kindern ihre satanischen Lehren im Unterricht aufzwingen zu lassen.

  • #28

    Strumpes (Donnerstag, 19 November 2020 14:48)

    Ach so, Frau Möller. Entschuldigung. Ich habe gedacht, weil Sie ja Pressereferent der CDU sind ist das mehr so eine CDU Seite. Auch was hier so geschrieben wird. SPD Inhalte brauch ich sowieso nicht.

  • #29

    Gillesweller (Donnerstag, 19 November 2020 18:00)

    Ob es ein Strohfeuer ist, bleibt abzuwarten. Um Schäfchen zu hüten muss man nicht unbedingt Schäfer sein. Fakt ist, falls der jetzige OV abgewählt werden sollte, enden hier auch die zum Teil bissigen und unqualifizierten Kommentare. Das hat mit der viel zitierten Meinungsfreiheit nichts zu tun.

  • #30

    JuStDe (Donnerstag, 19 November 2020 21:10)

    Herr Überleger, sind sie Herr Paliot oder wärmen sie hier nur seine blödsinnigen Thesen auf.