Stadtrathalter Sphanus fordert: Männer als Testpersonen einsetzen zum Impfen

Weihnachtssatire(bitte nicht zu ernst nehmen)

Es begab sich zu jener Zeit, dass die Kaiserin Angela dass aussprach, was sich jeder schon dachte und wovor 47% der deutschen Bevölkerung sich fürchtete. Alle Welt müsse geimpft werden. Da aber der Impfstoff noch an ein paar Probanden ausprobiert

werden musste, entschied

 

Sphanus, der Stadtrathalter von Syria und Beauftragter des Gesundheitswesens im römischen Reich, dass alle Männer als Testpersonen herhalten sollen. 

,,Hallo? Sind sie Josef der Zimmermann"? Jo, der bin ich. Wat gibts dann? Eine persönliche Nachricht der römischen Regierung. Bitte hier unterschreiben, danke und Tschüß". 

 

,,Sa nur", rief Maria aus der Küche: ,,Dun die Römer dir schon wieder dat Kurzarbeitergeld kürze"? Josef war gelernter Zimmermann in einem  mittelständischen Betrieb mit dem Schwerpunkt, Verkauf von Krippendächern für  Lämmer und Ochsen in Nazareth. Und da diese Branche ziemlich schwer gebeutelt war von den vielen Lockdowns dieses Jahr, bezog er seit März Kurzarbeitergeld. 

 

,,Nee viel schlimmer, die hann mich als Proband für de Impfstoff ausgewählt. Ich muss awwer no Bethlehem mich impfen losse, weil ich Depp do noch registriert bin. Kimmschd dou mit Maria?". Nee, Josef, ich bin doch schwanger". Aber da sie Angst hatte, ihr Kind käme auf die Welt, wenn ihr Mann unterwegs war, willigte sie doch ein. Und so packten sie ihre Reisetaschen, hievten diese auf ihren Esel und zogen los. 

 

In Bethlehem angekommen, bekamen sie aber erhebliche Schwierigkeiten eine Unterkunft, wegen dem Beherbergungsverbot zu bekommen. Von den 3 Gasthäusern ,,Zum guten Abraham", "Herodes Agrippa", hatte noch nicht einmal das Gasthaus ,,Zum lustigen Rabbi", geöffnet. Und so kam ein Mann daher, dem Josef einen Tipp ins Ohr flüstern wollte. Josef erwiderte: ,, Warte mol, mir müsse do schon e meter 50, Abstand halle". 

 

,,Ich hätte da eine Grippe", sagte der Einheimische. ,,Wat? Ei warum hann sie sich dann net dagege impfe lasse?" fragte Josef überrascht. ,,Ich mein doch eine Grippe mi ,,K", hinterm Haus, do könne ihr penne". So nahmen sie das dubiose Angebot an, nutzten es als Unterschlupf mit den Eseln und Schafe. ,,Boa eh hier stinkts awwer immens", sagte Maria und hielt sich die Nase zu. ,,Ich riech nix", sagte der Einheimische, was Josef sogleich ein ungutes Gefühl gab. ,,Vielleicht mal testen lassen, odder?". 

 

,,Dürfen wir da drinnen überhaupt wohnen?", fragte Josef skeptisch. "Wo ist das Problem", meinte der Einheimische barsch. ,,Ihr mit Esel seid ein Hausstand, der Ochs darf laut römischer Gesundheitsbehörde einen Freund treffen und das ist der Esel. Alles im Rahmen der Vorgaben". Josef kuckte sich ungläubig um: ,,Awwer hier gibts doch gar kä Hygienekonzept, wo issn der Desinfektionsspender, bitteschön"? 

 

Bei Maria setzten indessen die Wehen ein und in dieser Nacht gebar sie einen gesunden Jungen und sie tauften ihn auf den Namen ,,Covid". Äh nee, spinnst du? Ok dann halt net. Hinter der Krippe lagen ein paar Hirten rum und hielten Nachtwache, so die offizielle Version. Das die sich aber zu einer Hüttenparty trafen um die Corona-Regeln zu brechen, wusste zum Glück keiner. Als sie den goldenen Lichtstrahl am Himmel sahen, hinterfragten sie sich sowieso, wie hoch ihr tatsächlicher Alkoholgehalt ihres Gemisches war. 

 

Zur gleichen Zeit arbeiteten 3 Männer im Forschungsbereich im heiligen Orient an einer Sache. Ihr Impfstoff brauchte nur noch eine Zulassung der römischen-judäaischen Arzneimittelagentur. Herr Balthasar vermutete, wenn pro Woche die Menschen, deren Namen mit S anfangen und die bequeme Lammfellschlappen tragen, sich infizieren, dann......,,Uuiii, kuck mal", rief Kollege Melchior dazwischen.

,,Ja was ist denn, du astronomische Nervensäge?"

 

,,Kuck doch mal durch mein Rohr". ,,Dann lass mich mal ran an dein Rohr", rief  Baltasar aufgeregt. Upps? ,,Das ist ja Wahnsinn, ein riesiger Komet". ,,Wenn wir die ersten sind, die diesen Ort entdecken, kriegen wir bestimmt den orientalischen Forscherpreis", rief Casper. Los sattelt die Kamele. Sie packten noch zusätzlich ein paar Rollen Klopapier auf die Tiere, übrigens vom römischen Koch-Institut empfohlen, und ritten los. Nach einer langen Reise erreichten die 3 Weisen die Grenze zu Judäa. ,,Stopp", rief ein Grenzbeamter und kontrollierte die Männer, samt Kamele und deren Impfpässe. 

 

,,Worauf ich sie hinweisen muss", sagte der Beamte: ,, Wegen der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierung, muss auf Grund von § 32 in Verbindung mit den §§ 28 Absatz 1 Satz 1, 28a, 29, 30, § 73 Absatz 1a Nummer 6 und 24 des Infektionsschutzgesetzes vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045), von denen § 28 Absatz 1 zuletzt durch Artikel 1 Nummer 16 des Gesetzes vom 18. November 2020 (BGBl. I S. 2397) geändert, § 28a durch Artikel 1.........,,Hallo? Ehe es der Beamte bemerkte, waren die 3 Weisen schon über die Grenze und zogen durch die weißen Sanddünen von dannen.

 

An der Hütte angekommen, fragten sie die Hirten nach dem Heiland. ,,Der ist da im Stall drin. Ist aber nicht ganz einfach reinzukommen", sagten die Hirten. ,,Die da drin halten streng die Corona-Regeln ein und jeder der da rein will, muss zuerst an der Tür mit Kreide seinen Namen schreiben, wegen der Kontaktverfolgung". Nachdem die 3 Weisen dies taten, durften sie jeweils nur einzeln eintreten, da nur 20 Quadratmeter pro Kunde erlaubt waren. 

 

Sie klopften an die Tür......,,Wer ist dat dann", rief Maria. ,,Josef, haschd dou wieder wat bestellt?". ,,Nö, vielleicht ist dat der Bote vom Amazonium". Er öffnete die Tür. ,,Wir kommen aus dem Morgenland, sind geführt von Gottes Hand, wir wünschen euch ein fröhliches Jahr, Caspar, Melchior und Balthasar. Es führt uns der Stern zur Krippe hin, wir grüßen dich Jesus mit frommem Sinn. Wir bringen unsere Gaben dar: Weihrauch, Myrrhe und Gold fürwahr".

 

,,Siehste", rief Maria, ,,hasche doch wat bestellt". ,,Mmm, Myrrhe wer braucht denn sowas?" Nach erneuter Berechnung der Quadratmeterzahl, traten alle einzeln ein und überbrachten dem Neugeborenen ihre Gaben und alle waren froh und glücklich.

 

Und hiermit endet die Geschichte, die mit dieser Interpretation keinesfalls den Ernst der Lage ins lächerliche ziehen soll. Es war nach einer Idee von Radio Gong. Da es aber zur Zeit wenig Grund zum Lachen gibt, findet der Ein oder Andere die Satire doch ganz lustig, ohne sich jetzt groß Gedanken darüber zu machen. Natürlich betrifft es zur Zeit uns alle, aber würden wir uns das ganze Jahr über Gedanken machen, was an Elend auf der ganzen Welt passiert, wo wir oftmals viel zu wenig Beachtung schenken, dürften wir überhaupt nicht mehr lachen.

 

Ich wünsche den Lesern frohe Weihnachten, einen guten Rutsch, denn ich mache mal eine Pause bis zum 01. Januar.......und hoffe, dass wir die Corona-Pandemie alle gut überstehen und dass sie hoffentlich bald ein Ende findet......

 

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0