Neues aus Oberthal......

Gemeinde Oberthal

 

Das vergangene Jahr war von den Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt. Es war kein leichtes Jahr, in keinem Bereich unseres Lebens. Unser

 

 

Alltag hat sich in nie dagewesener Weise verändert. Die Einschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger waren in den letzten Monaten sehr groß, sind es aktuell immer noch und werden aller Voraussicht nach auch noch weiterhin unser Leben in den kommenden Wochen und Monaten bestimmen. Die Krise wird auch im Jahr 2021 noch nicht so schnell vorbei sein.

 

In dieser Woche werden auf Bundes- bzw. auf Länderebene wieder Gespräche geführt und Entscheidungen zu treffen sein im Hinblick auf die weitere Vorgehensweise zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Eine Lockerung der derzeit gültigen Regelungen wird angesichts der immer noch zu hohen Zahlen nicht zu erwarten sein. Die Zahl der gemeldeten erkrankten Personen in den ersten Tagen des neuen Jahres ließ den Inzidenzwert bei uns in der Gemeinde Oberthal zu Beginn dieser Woche wieder auf über „200“ (neben der Gemeinde Tholey somit der zweithöchste Wert im Landkreis) ansteigen.

 

Wie sich Treffen im privaten Umfeld an den Weihnachtsfeiertagen und zum Jahreswechsel im Hinblick auf die Fallzahlen auswirken werden, dies wird man sicherlich bis Mitte des Monats nachverfolgen können. Insbesondere für den Bereich der Kindertagesstätten und der Schulen hoffe ich sehr darauf, dass bezüglich der jetzt zu treffenden Entscheidungen den Eltern frühzeitig verlässliche Informationen und längerfristige Handlungsempfehlungen an die Hand gegeben werden, damit hier auch Planungssicherheit für die kommenden Wochen besteht.

 

Wir haben vor Ort in den Städten und Gemeinden in den letzten Monaten gezeigt, dass wir auch in der Krise handlungsfähig sind, wenngleich wir auch manchmal aufgrund der Informationen über Umfang und Inhalt neuer Rechtsverordnungen und der damit verbundenen kurzfristigen Umsetzung schon an unsere Grenzen gelangt sind.

 

Aber in solchen Krisensituationen ist vieles einfach auch nicht vorhersehbar und von langer Hand planbar. Dennoch haben wir über die Ebene des Landes, der Kreise und der Kommunen in der Kommunikation untereinander auch viele wertvolle Erfahrungen aus diesem Krisenmodus gewonnen. Ich bin davon überzeugt, dass die Pandemie bzgl. des Digitalisierungsprozesses in vielen Bereichen einen Entwicklungsschub angestoßen hat und dass diese digitalen Werkzeuge, dass mehr Klimaschutz, mehr Nachhaltigkeit und neue Konzepte für Mobilität und auch für den Handel als Chancen verstanden werden müssen, um Städte und Gemeinden weiterzuentwickeln.

 

Das neue Jahr gibt auch Hoffnung, weil ein Impfstoff zur Bekämpfung der Corona-Pandemie zur Verfügung steht und die ersten Impfungen bereits vorgenommen wurden. Das derzeitige Interesse an den Impfungen ist sehr hoch ist, die zur Verfügung stehende Impfstoff-Menge ist jedoch leider noch sehr begrenzt. Somit wird die Impfung zunächst an Personengruppen ab 80 Jahre verabreicht, für die bei einer Erkrankung an Covid-19 ein besonders hohes Risiko für schwere oder tödliche Verläufe besteht.

 

Zusätzlich wird zu Beginn auch das Personal geimpft, das in engem Kontakt mit den vulnerablen Gruppen steht. Ungeachtet der derzeit noch in sehr begrenzten Mengen zur Verfügung stehenden Impfstoffdosen regte sich zurecht großer Unmut über das gewählte Verfahren bei der Einräumung von Impfterminen. Aber hier hat sich zu Beginn dieser Woche Ministerpräsident Tobias Hans jetzt auch persönlich dafür eingesetzt, dass das System der Terminvergabe verbessert und auch die Anzahl der Mitarbeiter verdoppelt werden soll.

 

Alle Informationen zum Thema „Impfen und Corona“ erhalten Sie unter www.corona. saarland.de oder telefonisch unter der Hotline 0681-501 4422. Sobald uns seitens der Verwaltung nähere Informationen zum Thema „Impfen“ bekannt sind, werden wir diese gerne bekanntgeben.

 

Angesichts der weiterhin geltenden Maßnahmen bitten wir Sie auch weiterhin, bei der Klärung Ihrer Anliegen und Anfragen diese möglichst per Mail (rathaus@oberthal.de) an uns zu richten oder telefonisch mit der/dem jeweiligen Sachbearbeiter/in abzuklären. Sofern nach Ihrer Ansicht eine persönliche Vorsprache zur Klärung Ihres Anliegens hier bei der Verwaltung notwendig erscheint, bitten wir vorab mit der/dem zuständigen Mitarbeiter/in einen Termin abzustimmen. In diesem Sinne freue ich mich auf eine weitere gute und konstruktive Zusammenarbeit mit Ihnen. 

 

Viele Grüße und ein schönes Wochenende Stephan Rausch Bürgermeister

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Edith (Freitag, 08 Januar 2021 18:06)

    also,dann sollten die Ortsvorsteher und die Räte auch im privaten Bereich mit gutem Beispiel vorangehen: Maske auf und Abstand halten, keine Kontakte zu Hause...... das alles erleben wir hier in den Dörfern so ganz anders!