Quelle am ,,Waldborre" in Gronig kein Trinkwasser

Gemeinde Oberthal

In der Nähe der Kapellenwiese bei Gronig, am Aufstieg zum Momberg befindet sich an einer Kreuzung der Brunnen ,,Waldborre". 

Na ja nicht weiter schlimm, denk ich

mal, wenn ich nicht wüsste, dass dutzende von Einheimischen mit leeren Sprudelkästen vorbeikommen und sich die Flaschen füllen und auch bei vorbeifahrenden Radfahrer ist das kühle Nass sehr beliebt. Das einer krank wurde oder daran gestorben wäre, hab ich noch nicht gehört. Aber es hat eben keine Trinkwasserqualität.

 

Die hier entspringende Waldquelle, also de ,,Waldborre" in Platt, liegt exakt 441 m hoch und speist sich aus den Niederschlägen des Südosthanges des berühmten Mombergs. Das Niederschlagswasser wird gefiltert durch den Waldboden und der Vulkangesteinsschichten des Mombergs, einem Rhyolithmassiv mit unterrotliegenden Sedimenten. Hört sich sehr wissenschaftlich an, sind aber nur saure vulkanische Gesteine mit hohem Kieselsäureanteil. 

 

Das Wasser der Quelle bildet den Humweilerbach, der seinerseits später in die Blies mündet. Dieses Wasser wurde früher in einem Sammelbecken oberhalb der Wohnbausiedlung von Gronig in einem Wasserspeicher gesammelt. Von hier aus wurde bis in die Sechziger Jahre hinein gemeinsam mit weiteren Speichern das erste Wasserleitungssystem des Ortes betrieben. Der Wasserspeicher am Waldrand existiert noch heute, ein kleiner Brunnen wurde dort in unmittelbarer Nähe gefasst. 

 

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