Planungen für neues Bauland in Güdesweiler

Gemeinde Oberthal

 

In der letzten Sitzung des Ortsrates in Güdesweiler, teilte Ortsvorsteher Timo Backes mit, dass er einen möglichen Investor für

 

für ein Neubaugebiet in Güdesweiler gefunden habe. Da die Nachfrage nach Bauplätzen in Güdesweiler weiterhin sehr hoch ist und es auch aktuell keine bebaubaren Flächen im Dorf gibt, welche im Besitz der Gemeinde sind und nur ganz wenige private Besitzer bereit sind, Ihre Bauflächen zu verkaufen, hat der Ortsvorsteher in den letzten Monaten viele Gespräche geführt und möchte nun mit dem Ortsrat gemeinsam die Verwaltung beauftragen, die Planungen und die Gespräche mit dem möglichen Investor aufzunehmen.

 

In der Wohnbauentwicklungsstrategie der Gemeinde Oberthal im Jahr 2018 hat der Ortsrat sich bereits dafür eingesetzt, mögliche Flächen zwischen Labertsborn und der Straße Am Gombach, als Potenzialfläche Wohnen mit aufzunehmen. Die weiteren Schritte sollen nun von der Gemeinde durchgeführt und die Planungen aufgenommen werden.

 

Der Ortsrat beauftragt somit die Gemeinde Oberthal die Gespräche mit dem möglichen Investor aufzunehmen und die Planungen für neues Bauland zu beginnen.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 17
  • #1

    Naturfreund (Donnerstag, 29 April 2021 19:49)

    Bei stagnierender oder gar abnehmender Einwohnerzahl!
    Die Naturzerstörung geht weiter.
    Ein eindeutiges NEIN zu diesen Plänen.

  • #2

    Nachtgeist (Donnerstag, 29 April 2021 23:08)

    Wunderbares Bauland. Es Gombachstadion direkt nebenan. :)
    Würde ich mir nicht antun .

  • #3

    Gwler (Freitag, 30 April 2021 08:00)

    @naturfreund bin Mitglied im Nabu und Bund, säubere jedes Jahr die Umwelt von den Hinterlassenschaften unserer Mitmenschen. Die Natur ist extren wichtig, ja, aber ein ordentlicher umgang hilft hier schon sehr. Hier werden wiesenflächen verwendet, die als futterfläche vetwendet werden. Dafür erfolgt ein Ausgleich an Flächen, welche der Natur mehr bringen.
    @Nachtgeist ich finde es toll wenn es noch Vereinsleben gibt, wenn es noch Orte gibt, an denen man Menschen trifft. Da merkt man das man noch lebt. Und etwas Stimmung ist doch schön.

  • #4

    Realist (Freitag, 30 April 2021 09:46)

    Bitte nicht zu viel Energie in die Planungen stecken!
    Mit der neuen GRÜNEN Bundesregierung wird das so und so nicht realisiert.

  • #5

    photoshop (Freitag, 30 April 2021 15:48)

    Das Bild zeigt aber nicht das gemeinte Feuchtbiotop

  • #6

    Isabelle (Freitag, 30 April 2021 18:08)

    Nee, das Bild wurde vor einiger Zeit hinter dem Höhenring auf Güdesweiler gemacht......Kann ja net wegen jedem kleinen Bericht rausfahren und Fotos schießen.....obwohl es ja an der Gombach so schön sein soll.....

  • #7

    Naturfreund (Samstag, 01 Mai 2021 09:50)

    Da es sich um einen gar nicht so kleinen beabsichtigten Eingriff in die Natur handeln würde- es geht doch nicht um die Neuasphaltierung einer Straße oder so-, wäre es da nicht angebracht, die Bürger, die Haushalte in Güdesweiler darüber aufzuklären und zu informieren?
    Ich könnte mir in diesem Falle eine Gemeindeabstimmung vorstellen, eine Volksabstimmung. Ist eine bestimmte Wahlbeteiligung erreicht, so ist die einfache Mehrheit dann bindend.

    Es darf m.Er. nicht sein, daß hier am sog. Grünen Tisch entschieden wird.
    Es stellt sich auch die Frage, wer die Interessenten sind- aus Güdesweiler und Umgebung oder von wer weiß wo her, die ein womöglich vergleichsweise preiswertes Grundstück erwerben können, und wer der Investor ist. Ma verkaaft se Heimat net!

    So wie es bis jetzt gehandhabt wird, ist es nicht vertrauenerweckend. Da entsteht der Eindruck, daß der Bürger außen vor bleibt. Es ist nicht nur ein Eindruck, sondern eine Tatsache. Das ist dann auch kein Gemeinwesen mehr. Nein, die Sache muß offen gelegt und dann per Mehrheitsbeschluß der Einwohner entschieden werden.

    Noch e scheener erschter Maai in der griene Nadur, so lang et se noch gibt. Nä, stehn ma off on kämpfe defür.

  • #8

    Eichkannnixmehrsahn (Samstag, 01 Mai 2021 11:22)

    Sie trugen seltsame Gewänder und irrten planlos umher.
    Giddesweller Ortsrat...

  • #9

    Abstimmer (Samstag, 01 Mai 2021 16:54)

    Bürgerbeteiligung sollte eigentlich selbstverständlich sein.
    Ist auch in Oberthal so nicht und war in Oberthal noch nie.
    Oder : wenn es eine Mehrheit gab wurde sie ignoriert, Bismarckbad.




  • #10

    Naturfreund (Montag, 03 Mai 2021 19:44)

    @Abstimmer: bei solchen Projekten wäre es selbstverständlich, die Ortsbewohner miteinzubeziehen. Da die beiden Parteien aber offenkundig hier an einem Strang ziehen, wird das geplante Projekt wohl politisch nicht zur Disposition gestellt werden.
    Umso wichtiger erscheint da, daß sich ein parteilich unabhängiges Diskussionsforum gründet. Die Natur kann sich ja nicht wehren. Und es gibt ja auch sicherlich direkt betroffene Anwohner.
    Es sollte jedenfalls eine Bürgermitsprache bei diesem Projekt geben und dann sollte abgestimmt werden, ein Referendum in Güdesweiler abgehalten werden. Für das Projekt müßte es dann eine Zweidrittelmehrheit geben.

  • #11

    Echter Naturfreund (Dienstag, 04 Mai 2021 08:50)

    Über die Natur kann nicht verhandelt werden und auch nicht abgestimmt werden.
    Wir haben schon viel zu viel zerstört; wir müssen uns mit dem zufrieden geben was wir schon platt gemacht haben..

  • #12

    Leser (Mittwoch, 05 Mai 2021 08:19)

    Ein dickes Lob an den Ortsvorsteher der CDU. So hält man junge Leute im Ort. Weiter so!

  • #13

    Wahrer (Mittwoch, 05 Mai 2021 08:43)

    Haben sich die jungen Leute jetzt vom Klimaschutz verabschiedet ?
    Der Ortsvorsteher liegt damit aber nicht auf Laschetlinie; ach ja hat er noch nie!

  • #14

    Mitleser (Mittwoch, 05 Mai 2021 12:07)

    Es gibt leerstehende Häuser, mit Zuschuss vom Land kann man diese renovieren und somit die jungen Leute auch im Dorf behalten . " Müsse halt mol ebbes schaffe" Dieses Modell hatt St.Wendel vorgemacht.
    @ Leser das war mir klar das der CDU Ortsvorsteher in den Himmel gelobt wird. Der hatt eh nix zu sagen , wird nur vin oben gesteuert.

  • #15

    eriC (Mittwoch, 05 Mai 2021 19:30)

    klar, man könnt mo „ebbes schaffe“. hätte man zeit dazu. da wir nicht mehr im cdu geliebten mittelalter leben, sind mitlerweile beide ehepartner berufstätig.
    die unterstützung für eltern ist enorm: seien es die kita öffnungszeiten, die kita gebühren...im weiteren die grunderwerbs- und laufende grundsteuer. bestandsimmobilien durch die mittelschicht sanieren zu lassen ist doch nicht im cdu sinne. der wirtschaft muss man schmeicheln, neubaugebiete schaffen und vermögende gewerbetreibende anlocken. ist das noch nicht genug, bückt man sich noch tiefer, senkt gewerbesteuern etc oder „bittet“ die wirtschaft ihre mitarbeiter in corona zeiten testen zu lassen...

  • #16

    Altlinker (Freitag, 07 Mai 2021 05:37)

    @Leser: So hält man junge Leute im Dorf? Die CDU baut ihren Bürgermeisterkandidaten auf, sonst nix.

  • #17

    Mitleser (Freitag, 07 Mai 2021 22:44)

    @Altlinker genau so ist es.