Das Juwel am Bostalsee - Die Seezeitlodge

Kreis St.Wendel

Der Kreisverband der Jungen Union Wnd mit Dennis Meisberger, lud zusammen mit dem Arbeitskreis Wirtschaft und Umwelt JU Saar, am vergangenen  Freitagabend zu einem Vortrag in die Seezeitlodge am Bostalsee ein. Dabei stellten Christian Sersch, Geschäftsfüher  

 

des Hotels sowie Landrat Udo Recktenwald ihr touristisches Konzept vor. Im Anschluss der Beiträge, hatten die Mitglieder der Jungen Union und des Arbeitskreises Wirtschaft JU Saar, die Möglichkeit durch eine Fragerunde, weitere tiefe Einblicke in die jeweils vorgestellten touristischen Konzepte, zu erhalten.  

 

Inzwischen ist der Tourismus im St.Wendeler Land eine feste Größe geworden. Mit ca. 1 Million Übernachtungen gehört das St.Wendeler Land im Saarland zu dem Spitzenreiter, wie Landrat Udo Recktenwald informierte. Und das neu erbaute Hotel am Bostalsee - die Seezeitlodge gibt dem Tourismus im Saarland einen zweiten Schub. Denn die Gäste kommen inzwischen aus den Einzugsgebieten Düsseldorf, Aachen, Frankfurt, Stuttgart und den Beneluxstaaten. 

 

Christian Sersch, Geschäftsführer der Seezeitlodge ist mit der Auslastung des Hotels zufrieden. Lagen die Zahlen letztes Jahr mit einer Auslastung bei 60%, so konnte man in diesem Quartal 2018 noch eine Schippe drauf legen. ,,Konzeptionell war es uns wichtig ein gewisses Interesse zu wecken, denn wir wollen anders sein".  Und dies zeigt sich sowohl in der Architektur des Hauses, des Designs im inneren und der einzigartigen Philosophie der Betreiber Christian und Kathrin Sersch. 

 

Dennis Meisberger(Junge Union, 1. Vorsitz. GV Oberthal), Geschäftsführer C. Sersch, Landrat Udo Recktenwald und Sebastian Brüßel (.Landesvorsitzender Arbeitskreis)
Dennis Meisberger(Junge Union, 1. Vorsitz. GV Oberthal), Geschäftsführer C. Sersch, Landrat Udo Recktenwald und Sebastian Brüßel (.Landesvorsitzender Arbeitskreis)

 

Eingebettet in die hügelige grüne Landschaft am Bostalsee, schmiegt sich das Hotel perfekt in die Natur. Und das haben die Macher der Seezeitlodge ganz bewusst so geplant. Denn sie fühlen sich verbunden mit der Natur und die besondere Kraft des Ortes soll ungestört bleiben. 

 

Denn so betonte Christian Sersch: ,,Es ist eine Herzensangelegenheit, so etwas macht man nur einmal". Fügt aber hinzu, dass es sich hierbei keinesfalls um ein Liebeleiobjekt handelt, sondern um ein Wirtschaftsunternehmen, das auf Gewinn abzielt. Mit ca. 140 Mitarbeitern, darunter Aushilfen und Teilzeitkräften, gehört es zu den größeren mittelständischen Betrieben in unserer Region. 

 

Mit 98 Zimmern und 200 Betten und einem einzigartigen Design aus Holz und natürlichen Materialien, wird der Gast in die regionale Kulturgeschichte der Kelten eingebunden. Einen zweistelligen Millionenbetrag wurde in die Lodge mit ihrem Restaurant und dem weitläufigen Spa- Wellness- und Sauna-Bereich investiert.

 

Und bewusst wurden die Handwerksbetriebe zur Umsetzung des Konzeptes zu 92%, aus der Region gewählt. ,,Denn zum einen wollten wir die Wertschöpfung hier in der Region halten, und zum anderen sind wir nicht nur Investor, sondern auch Betreiber, da war es uns wichtig die Partnerfirmen vor Ort und Stelle zu haben, wenns mal nicht läuft", erzählt Sersch.

 

Bild: Sebastian Brüßel
Bild: Sebastian Brüßel

 

Auch wurde an diesem Abend der Fachkräftemangel im Hotelgewerbe angesprochen. Das Haus bildet auch selbst aus und macht sich stark für eine Fachschule im Bereich Hotellerie in der Region. Dass das nicht so einfach ist erläuterte Landrat Udo Recktenwald: ,,Derzeit scheitern wir am Bildungsministerium. Von der Quantität reicht es nicht aus, um neben Saarbrücken einen zweiten Standort zu eröffnen, aber wir werden daran arbeiten". 

 

Eine weitere Problematik stellt die derzeit schlechte Busverbindung im ländlichen Raum dar. Auszubildende müssen oft bis in die Abendstunden arbeiten und haben dann schlechte Verbindungen in ihren Heimatort. So kommt es auch mal vor, dass ein Azubi im Hotel übernachten muss. 

 

Es gab im weiteren Verlauf, nach dem Vortrag über den Tourismus im Saarland von Landrat Udo Recktenwald, noch ein reger Austausch über das Thema Wirtschaft und Tourismus. Der stellvertr. Landesvorsitzender Sebastian Brüßel, (Arbeitskreis Wirtschaft und Umwelt) sagte zum Abschluss:

 

,,Der Landkreis St. Wendel ist in diesem Bereich spitze und somit auch Vorbild für andere Regionen. Die Seezeitlodge stellt dabei ein wichtiger Leuchtturm dar. Insgesamt bleibt im Saarland allerdings auch noch einiges zu tun, um die vorhandenen Potentiale im Bereich Tourismus noch besser zu heben. Unser Ziel ist, dass noch mehr Menschen den Weg zu uns ins Saarland finden und somit noch mehr Arbeitsplätze in diesem Bereich entstehen".   www.seezeitlodge-bostalsee.de

Nach dem Vortrag hieß es noch ,,gemütliches Beisammen sein" in der Hotel Lobby
Nach dem Vortrag hieß es noch ,,gemütliches Beisammen sein" in der Hotel Lobby

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